Navigation Open Icon Nav Open Icon Arrow icon de Nav Login icon Fresh Icon Fresh Icon Active Product icon Product icon Nav message icon Nav message icon Active About us icon About us icon Active Nav questionmark icon Nav questionmark icon Active Nav blog icon Nav blog icon Active Arrow Back Arrow Hamburger Menu Close Login Icon Navbar Top Mask Navbar Bottom Mask
Info Icon Money Back Guarantee Close Icon Digestion Icon Healthy Skin Icon Fresh breath Icon Ideal weight Icon More energy Icon More energy Icon Benefits mask Benefits mask tablet Benefits mask mobile Top Section decortation on advantages Bottom Section decortation on advantages Bottom Section decoration on advantages mobile Compare slider divider Discount badge Discount badge mobile Sparkle Icon Four stars Icon Five stars Icon Blog back arrow Blog search icon White Right Arrow Green Right Arrow Green Left Arrow Green Arrow Right Slider Orange Right Arrow White Padlock Icon Gold Shield Check Icon

Frische Tipps für ein langes, gesundes Hundeleben

Inspiration und Ratschläge für Hundebesitzer und Liebhaber – alles an einem Ort.

Jetzt auf Frischfutter umstellen!

Ratgeber

Neue Beiträge

Entdecke den empfohlenen Fütterungsplan für deinen Hund

Jetzt 30% sparen

Weitere Artikel

Welpe geholt? Vorsorge ist Nachsorge – so bleibt dein Hund von Anfang an gesund

Ein neuer Welpe zieht ein. Die Wohnung riecht anders, der Alltag sieht plötzlich aus wie im Ausnahmezustand – und gleichzeitig ist dieses kleine Lebewesen so fragil, so neugierig, so komplett auf dich angewiesen, dass man am liebsten alles auf einmal richtig machen möchte. Der erste Impuls: Google. Und dann: zu viele Informationen, zu viele Meinungen, zu viel widersprüchliches Halbwissen. Dieser Ratgeber räumt auf. Du bekommst einen klaren, wissenschaftlich fundierten Überblick darüber, was dein Welpe in den ersten Wochen und Monaten wirklich braucht – von Ernährung über Impfungen bis hin zu Sozialisierung, Schlaf und Zahnpflege. Welpe Gesundheit beginnt nicht beim ersten Tierarztbesuch – sie beginnt am ersten Tag zu Hause. Was du jetzt richtig machst, zahlt sich ein Hundeleben lang aus. Zum Abschnitt springen Die ersten Tage: Ankommen lassen Welpe Gesundheit beginnt im Napf – Ernährung im Welpenalter Was braucht ein wachsender Welpe? Frischfutter vs. Trockenfutter – was sagt die Forschung? HelloBello Frischfutter – tierärztlich entwickelt, speziell für Welpen Impfungen: Was wann und warum Entwurmung & Parasitenschutz Sozialisierung – das wichtigste Zeitfenster deines Hundes Schlaf & Ruhe: Unterschätzt, aber entscheidend Zahnpflege von Anfang an Krankenversicherung für Hunde – lohnt sie sich? Wann zum Tierarzt? Die wichtigsten Warnsignale HelloBello – das richtige Fundament für Welpe Gesundheit Fazit: Geduld zahlt sich aus – für euch beide Die ersten Tage: Ankommen lassen Bevor es um Impfpläne und Ernährungskonzepte geht, kommt das Wichtigste: Dein Welpe braucht Zeit. Der Umzug von der Mutter, den Geschwistern und der vertrauten Umgebung in ein völlig neues Zuhause ist für ihn eine massive Stresserfahrung – auch wenn er neugierig und verspielt wirkt. Was in den ersten 48 Stunden hilft: Ruhige, reizarme Umgebung – keine Besuchswelle von Freunden und Familie in den ersten Tagen Einen festen, sicheren Schlafplatz einrichten, am besten mit einem Stück Stoff, das nach der Mutter oder den Geschwistern riecht Das bisherige Futter weiterfüttern – Futterumstellungen immer erst nach der Eingewöhnung, um den ohnehin gestressten Darm nicht zusätzlich zu belasten Kein Druck beim Erkunden: Lass deinen Welpen selbst entscheiden, wann er die Wohnung erforscht Bello's Fakt: Welpen schlafen 16–20 Stunden täglich. Das ist keine Faulheit – das ist aktive Gehirnentwicklung. Jede Siesta verarbeitet neue Eindrücke und festigt Gelerntes. Lass deinen Welpen schlafen, so viel er braucht. Welpe Gesundheit beginnt im Napf – Ernährung im Welpenalter Keine Entscheidung hat langfristig so viel Einfluss auf die Welpe Gesundheit wie das, was täglich in seinen Napf kommt. Nicht einmal die Genetik. Das klingt übertrieben – ist es aber nicht. Mehrere unabhängige Studien belegen inzwischen, dass die Ernährung im Welpenalter das Immunsystem, die Darmflora, die Haut und sogar die Lebensdauer des Hundes messbar beeinflusst. Was braucht ein wachsender Welpe? Welpen sind keine kleinen erwachsenen Hunde. Ihr Nährstoffbedarf unterscheidet sich fundamental – nicht nur in der Menge, sondern in der Zusammensetzung: Hochwertiges Protein (28–32 %): Für Muskelaufbau, Organ- und Gewebewachstum. Die Quelle zählt: Echtes Fleisch in Lebensmittelqualität ist deutlich besser verwertbar als Fleischmehl oder Nebenprodukte. Kalzium & Phosphor im richtigen Verhältnis (1,2:1 bis 1,4:1): Zu viel Kalzium ist genauso problematisch wie zu wenig – besonders bei großen Rassen kann ein Ungleichgewicht zu Skeletterkrankungen führen. Omega-3-Fettsäuren (DHA): Entscheidend für die Gehirn- und Sehentwicklung. DHA kommt in nennenswerten Mengen nur in tierischen Quellen vor – Fischöl ist eine der besten. Keine leeren Kohlenhydrate: Günstige Füllstoffe wie Mais oder Weizen liefern Kalorien, aber kaum Nährstoffe – und können den Blutzucker destabilisieren. Frisch gekochtes Hundefutter vs. Trockenfutter – was sagt die Forschung? Die Wissenschaft ist sich inzwischen ziemlich einig: Was dein Welpe frisst, beeinflusst seine Gesundheit weit über den Napf hinaus. Eine finnische Studie zeigte, dass bereits der Ersatz von 20 % des Trockenfutters durch frische Nahrung im Welpenalter das Risiko für Hautallergien messbar reduziert – nicht irgendwann, sondern nachweislich im späteren Hundeleben. (Hemida et al., 2021) Noch beeindruckender: Welpen, die in den ersten Lebensmonaten mit nicht-prozessiertem Fleisch und Gemüse gefüttert wurden, hatten eine nachweislich gesündere Darmflora und ein geringeres Risiko für chronische Darmentzündungen im Erwachsenenalter. (Hemida et al., 2023) Und dann ist da noch die Studie, die viele Hundehalter zum Umdenken gebracht hat: Frisch gefütterte Hunde lebten im Schnitt 32 Monate länger als Hunde mit hochverarbeitetem Industriefutter. Das sind fast drei Jahre mehr Zeit mit deinem Hund. (Lippert & Sapy, 2003) HelloBello's frisch gekochte Hundfutter – tierärztlich entwickelt, speziell für Welpen Genau hier setzt HelloBello Frischfutter an. Unser schonend bei 90°C gekochtes Frischfutter besteht aus regionalem Fleisch in Lebensmittelqualität – Rind, Huhn oder Schwein – ergänzt durch natürliches Gemüse, ohne künstliche Zusätze, ohne Knochenmehl, ohne Füllstoffe. Die Portionen und Rezepturen werden regelmäßig auf den Bedarf deines Welpen angepasst – von Fachtierärztinnen entwickelt. 🥩 Cowgenuss (Rind): Proteinreich & Eisenpower – ideal für aktiv wachsende Welpen 🍗 Gockelspeis (Huhn): Besonders bekömmlich – perfekt für empfindliche Bäuche in der Eingewöhnungsphase 🐷 Ringeltanz (Schwein): Gesunde Fette & glänzendes Fell – reich an Omega-Fettsäuren Bello's Tipp: Wenn dein Welpe gerade erst eingezogen ist, füttere in den ersten Tagen noch das gewohnte Futter vom Züchter oder Tierheim weiter. Nach der Eingewöhnung kannst du dann sanft auf HelloBello umstellen – über 7–10 Tage, indem du den Frischfutter-Anteil täglich leicht erhöhst. Dein Welpe wird den Unterschied riechen – und fressen. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Welpen bestellen und sparen! Impfungen: Was wann und warum Impfungen sind neben der Ernährung das effektivste Werkzeug, um die Welpe Gesundheit langfristig zu sichern. Und trotzdem herrscht rund ums Thema Impfen mehr Verwirrung als nötig. Core-Vakzine – das Pflichtprogramm für jeden Hund: Staupe: Hochansteckend, oft tödlich, kein Gegenmittel. Erste Impfung ab der 8. Lebenswoche. Parvovirose: Greift den Darm an, für Welpen extrem gefährlich und häufig tödlich. Hepatitis contagiosa canis (HCC): Virale Leberentzündung, durch direkten Hundekontakt übertragbar. Leptospirose: Bakterielle Erkrankung, auf Menschen übertragbar (Zoonose). Jährliche Auffrischung empfohlen. Non-Core-Vakzine – je nach Lebenssituation: Tollwut: In Deutschland für Auslandsreisen und bestimmte Regionen verpflichtend Zwingerhusten (Bordetella/Parainfluenza): Empfohlen bei Kontakt zu anderen Hunden Borreliose: Bei Zeckenexposition in Risikogebieten sinnvoll Der Impfplan im Überblick Alter Impfung 8. Woche Staupe, Parvo, HCC, ggf. Leptospirose 12. Woche Staupe, Parvo, HCC, Leptospirose, ggf. Tollwut 16. Woche Parvo (bei großen Rassen empfohlen) 15. Monat Auffrischung aller Grundimpfungen Jährlich Leptospirose, Zwingerhusten (je nach Bedarf) Alle 3 Jahre Staupe, Parvo, HCC Wichtig: Der genaue Impfplan hängt von deinem Wohnort, dem Lebensstil deines Hundes und dem Rat deiner Tierärztin ab. Diese Tabelle ersetzt keine individuelle tierärztliche Beratung. Entwurmung & Parasitenschutz Parasiten sind bei Welpen ein ernstes Thema – nicht nur der Welpengesundheit wegen, sondern auch weil einige Würmer auf Menschen übertragbar sind. Entwurmung Welpen kommen häufig bereits mit Würmern zur Welt. Die Empfehlung der ESCCAP: Entwurmung im Alter von 2, 4, 6 und 8 Wochen – oft bereits durch den Züchter Danach monatlich bis zum 6. Lebensmonat Anschließend alle 3 Monate – lebenslang Relevante Wurmarten: Spulwürmer (Toxocara canis) – häufigste Infektion, auf Menschen übertragbar Hakenwürmer – Blutsauger, bei Welpen lebensbedrohlich Bandwürmer – über Flöhe oder rohes Fleisch übertragbar Herzwürmer – bei Reisehunden und in Südeuropa relevant Flöhe & Zecken Flöhe können Bandwürmer übertragen und bei Welpen zu ernsthafter Blutarmut führen. Zecken übertragen Borrelien, FSME und Ehrlichien. Spot-on oder Tabletten immer in Absprache mit der Tierärztin – Welpen reagieren empfindlicher auf Wirkstoffe als erwachsene Hunde. Bello's Tipp: Frag bei der ersten Tierarztvorstellung direkt nach einem individuellen Entwurmungs- und Parasitenschutzplan. Was in Bayern passt, muss für einen Hund in Brandenburg nicht dieselbe Lösung sein. Sozialisierung – das wichtigste Zeitfenster deines Hundes Zwischen der 3. und 16. Lebenswoche liegt das sogenannte Sozialisierungsfenster – eine kritische Phase der Gehirnentwicklung, in der Hunde lernen, was normal ist und was nicht. Eindrücke, die dein Welpe in dieser Zeit macht, prägen sein Verhalten ein Leben lang stärker als jedes spätere Training. Was er jetzt kennenlernt – Menschen, Kinder, andere Hunde, Autos, Fahrräder, Staubsauger, Regen – wird zu seiner Normalität. Was er nicht kennenlernt, kann später Angst oder Aggression auslösen. Was in der Sozialisierungsphase zählt: Verschiedene Menschen: Männer, Frauen, Kinder, ältere Menschen, Menschen mit Hüten, Brillen, Bärten Andere Tiere: Hunde verschiedener Größen und Rassen, nach Möglichkeit auch Katzen Verschiedene Umgebungen: Stadt, Natur, Treppen, glatte Böden, laute Orte Alltagsgeräusche: Staubsauger, Föhn, Gewitter, Feuerwerk – am besten zuerst leise und aus der Distanz Anfassen üben: Pfoten, Ohren, Maul, Krallen – das macht spätere Tierarzt- und Pflegebesuche deutlich leichter Wichtig: Sozialisierung bedeutet nicht, den Welpen in jede Situation zu werfen. Es geht um positive Erfahrungen in kontrollierten Dosen. Überreizung ist genauso schädlich wie zu wenig. Bello's Fakt: Hunde, die in der Sozialisierungsphase gut mit Menschen und anderen Tieren in Kontakt kamen, zeigen im Erwachsenenalter nachweislich weniger Angst- und Aggressionsverhalten. (Scott & Fuller, 1965) Schlaf & Ruhe: Unterschätzt, aber entscheidend 16 bis 20 Stunden Schlaf pro Tag – das ist kein Luxus, das ist Biologie. Im Schlaf festigt das Gehirn des Welpen alle neuen Eindrücke, das Immunsystem regeneriert sich, Wachstumshormone werden ausgeschüttet. Was das für den Alltag bedeutet: Erzwinge keine Aktivität, wenn dein Welpe schlafen möchte Schaffe einen ruhigen, festen Schlafplatz – kein Durchgangsbereich, kein Ort mit vielen Reizen Plane nach Spieleinheiten und Spaziergängen aktiv Ruhephasen ein Kinder in der Familie müssen lernen: Schlafender Welpe = Hände weg Schlafmangel bei Welpen äußert sich nicht wie bei Menschen durch Müdigkeit, sondern paradoxerweise durch Überaktivität, Reizbarkeit und schlechte Lernfähigkeit. Wenn dein Welpe abends komplett aufdreht – oft steckt dahinter schlicht zu wenig Schlaf. Zahnpflege von Anfang an Zahnprobleme sind einer der häufigsten Gründe für Tierarztbesuche bei Hunden – und einer der am meisten vermeidbaren. Wer früh anfängt, spart seinem Hund später echten Schmerz und sich selbst teure Zahnsanierungen unter Narkose. So geht's Schritt für Schritt: Zuerst mit dem Finger: Sanft über Zahnfleisch und Zähne reiben – ohne Bürste, ohne Paste Dann Fingerzahnbürste einführen: Langsam, mit positiver Verstärkung Dann zur echten Zahnbürste: Immer Hundezahncreme – nie Menschenzahncreme, Fluorid ist für Hunde giftig Frequenz: Idealerweise täglich, mindestens 3× pro Woche Kauartikel als Unterstützung: Naturknochen, Kaurollen oder Zahnpflegekauartikel reduzieren Zahnbelag mechanisch Bello's Tipp: Mach dir eine kleine Strichliste und üb Zahnpflege täglich für 30 Sekunden – direkt nach dem Abendessen. In vier Wochen ist es ein fester Teil eurer Routine, die dein Hund akzeptiert, statt zu fliehen. Krankenversicherung für Hunde – lohnt sie sich? Eine ehrliche Einschätzung: Ja, eine Hundekrankenversicherung kann sich lohnen – aber nicht für jeden Hund und nicht jede Police. Tierarztkosten in Deutschland steigen seit Jahren, nicht zuletzt durch die neue Gebührenordnung für Tierärzte (GOT 2022). Eine Knieoperation kostet schnell 2.000–4.000 Euro, eine Krebsbehandlung kann fünfstellig werden. Worauf du achten solltest: Wartezeiten: Die meisten Policen haben 3–6 Monate – direkt im Welpenalter abschließen, bevor Vorerkrankungen entstehen Vorerkrankungsausschlüsse: Was beim ersten Tierarztbesuch diagnostiziert wird, kann später ausgeschlossen werden OP-Versicherung vs. Vollversicherung: Erstere deckt nur Operationen, letztere auch Diagnosen, Medikamente und Vorsorge Erstattungssatz & Jahresmaximum: 70, 80 oder 100 % – und bis zu welcher Summe? Rassetypische Krankheiten: Manche Rassen sind anfälliger – prüfe, ob diese eingeschlossen sind Wann zum Tierarzt? Die wichtigsten Warnsignale Spätestens innerhalb der ersten 3 Tage nach dem Einzug sollte dein Welpe beim Tierarzt vorgestellt werden – auch wenn alles gut wirkt. Sofort zum Tierarzt bei: Erbrechen oder Durchfall länger als 12 Stunden Blut im Stuhl oder Erbrochenen Totale Futterverweigerung über mehr als 24 Stunden Extreme Lethargie oder Schwäche Atemnot, anhaltender Husten oder Niesen Augen- oder Nasenausfluss Blasses Zahnfleisch – Warnsignal für Blutarmut oder Kreislaufprobleme Aufgeblähter Bauch kombiniert mit Unruhe Fieber über 39,5°C Bello's Fakt: Welpen haben noch kein vollständig ausgereiftes Immunsystem. Was bei einem erwachsenen Hund ein leichtes Zipperlein wäre, kann bei einem Welpen schnell gefährlich werden. Im Zweifel: lieber einmal zu viel anrufen als zu lange warten. HelloBello – das richtige Fundament für Welpe Gesundheit Ein gesunder Start ins Hundeleben ist das Zusammenspiel vieler Faktoren – aber das tägliche Futter ist der einzige davon, den du zweimal täglich aktiv beeinflussen kannst. HelloBello frisch gekochtes Hundefutter wurde von Fachtierärztinnen entwickelt, speziell für Welpen angepasst und besteht aus regionalem Fleisch in Lebensmittelqualität, schonend bei 90°C gegart, tiefgefroren geliefert – ohne Knochenmehl, ohne künstliche Zusätze. Portionen und Rezepturen werden individuell auf Rasse, Alter und Gewicht abgestimmt. Denn was im Napf landet, entscheidet über Lebensjahre. Fazit: Geduld zahlt sich aus – für euch beide Einen Welpen gesund aufzuziehen ist kein Geheimnis – aber es braucht Wissen, Konsequenz und das Bewusstsein, dass die Entscheidungen der ersten Monate langfristig wirken. Lass deinen Welpen in den ersten Tagen ankommen – ohne Druck Starte früh mit hochwertiger Ernährung – sie ist das Fundament für alles Halte den Impf- und Entwurmungsplan ein – konsequent und in Absprache mit der Tierärztin Nutze das Sozialisierungsfenster – es schließt sich schneller als du denkst Gib deinem Welpen genug Schlaf – er wächst und lernt dabei Fang früh mit Zahnpflege an – dein zukünftiges Ich wird es dir danken Überleg dir eine Hundekrankenversicherung – am besten bevor sie gebraucht wird Anita Lorber Quellenverzeichnis Hemida, M. B. M. et al. (2021). Early life modifiable exposures and their association with owner reported inflammatory bowel disease symptoms in adult dogs. BMC Veterinary Research, 17, 491. Hemida, M. B. M. et al. (2023). Puppyhood diet as a factor in the development of owner-reported allergy/atopy skin signs in adult dogs in Finland. Journal of Veterinary Internal Medicine. Lippert, G. & Sapy, B. (2003). Relation between the domestic dogs' well-being and life expectancy. Privately published study. Scott, J. P. & Fuller, J. L. (1965). Genetics and the Social Behavior of the Dog. University of Chicago Press. ESCCAP (2021). Worm Control in Dogs and Cats. ESCCAP Guideline 01, 7th Edition. StIKo Vet (2022). Leitlinie zur Impfung von Kleintieren. DVG. GOT (2022). Gebührenordnung für Tierärzte. BMEL. Starte jetzt mit dem richtigen Fundament. Frisch gekocht. Tierärztlich entwickelt. Individuell auf deinen Welpen abgestimmt. Jetzt frisch gekochtes Hundefutter bestellen und 30 % sparen! Jetzt ausprobieren

Anita Lorber
Fit durch den Winter: Pfotenschutz und -pflege für Hunde

Wenn die kalten Winde wehen, die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen und sich die Welt in ein glitzerndes, weißes Winterwunderland verwandelt, gibt es für viele Hunde kein Halten mehr. Sie lieben es, durch den frischen Schnee zu toben, Schneebälle zu fangen und die klare Winterluft zu genießen. Doch so schön die kalte Jahreszeit auch ist, sie läutet für die Pfoten unserer Vierbeiner eine echte Schwerstarbeit ein. Schnee, aggressives Streusalz, scharfkantiger Splitt und eisige Kälte stellen für die feinen, unbehaarten Ballen eine enorme Belastung dar. Die Haut an den Pfoten kann durch die ständigen Reize und die trockene Heizungsluft in der Wohnung extrem schnell rissig, spröde und trocken werden. Das ist für unsere Lieblinge nicht nur unangenehm, sondern bei jedem Schritt extrem schmerzhaft. Daher ist es gerade in den Wintermonaten absolut unerlässlich, die Pfotenpflege deutlich zu intensivieren. In diesem umfassenden Blogbeitrag widmen wir uns ganz dem wichtigen Thema Pfotenschutz beim Hund. Wir haben die 8 besten Tipps und Tricks zusammengestellt, wie du die Pfoten deines Vierbeiners gesund erhältst. Als besonderes Highlight findest du am Ende ein geniales Rezept, um deinen eigenen, natürlichen Pfotenbalsam herzustellen! Inhaltsverzeichnis Warum ist der Pfotenschutz beim Hund im Winter so wichtig? Vor dem Spaziergang: Prävention ist der beste Schutz Tipp 1: Fellkürzung zwischen den Pfoten Tipp 2: Eincremen der Pfoten als Schutzschild Tipp 3: Hundeschuhe für extrem empfindliche Pfoten Während des Spaziergangs: Gefahren clever umgehen Tipp 4: Streusalz und scharfen Splitt meiden Tipp 5: Schneeklumpen entfernen (Der Schneebesen-Trick!) Tipp 6: Kürzere, aber häufigere Gassirunden Nach dem Spaziergang: Die optimale Pflege-Routine Tipp 7: Pfoten waschen – Salz muss sofort ab! Tipp 8: Ballen-Pflege mit wertvollen Ölen DIY: Beruhigenden Pfotenbalsam ganz einfach selber machen Unser Fazit: Gesund und munter durch den Winter tapsen Warum ist der Pfotenschutz beim Hund im Winter so wichtig? Hundepfoten sind ein anatomisches Wunderwerk. Sie dämpfen Stöße ab, isolieren gegen Kälte und passen sich jedem Untergrund an. Doch im Winter greifen verschiedene Faktoren diese natürliche Schutzbarriere massiv an: Streusalz: Das aggressive Salz entzieht der Haut an den Pfotenballen extrem viel Feuchtigkeit. Wenn das Salz in kleinste, feine Risse in der Hornhaut eindringt, brennt es höllisch. Scharfer Splitt: Wenn Gehwege nicht gesalzen, sondern mit feinem Rollsplitt gestreut werden, können sich winzige, messerscharfe Steinchen in die weichen Ballen oder Zehenzwischenräume bohren. Eis und Schnee: Zwischen den Zehen bildet der Schnee kleine, harte Eisklumpen, die bei jedem Schritt schmerzhaft auf die empfindliche Haut drücken und kleine Wunden reißen. Um diese Gefahren zu umgehen, bedarf es einer guten Vorbereitung, Aufmerksamkeit während des Spaziergangs und einer konsequenten Pflege danach. Um die natürliche Hautbarriere deines Hundes zusätzlich von innen zu stärken, solltest du zudem auf eine optimale Nährstoffversorgung durch hochwertiges Frischfutter achten. Vor dem Spaziergang: Prävention ist der beste Schutz Der perfekte Pfotenschutz beim Hund beginnt nicht erst draußen im Schnee, sondern bereits gemütlich zu Hause im Warmen. Tipp 1: Fellkürzung zwischen den Pfoten Hunde mit langem Fell (wie Golden Retriever, Australian Shepherds oder Pudel) haben oft stark behaarte Zehenzwischenräume. Der weiche Schnee bleibt an diesen Haaren hängen, schmilzt durch die Körperwärme leicht an und gefriert in der kalten Außenluft sofort wieder. So entstehen harte, golfballgroße Schneeklumpen direkt unter der Pfote! Diese Klumpen verursachen beim Laufen enormen Druck, Schmerzen und zwingen den Hund zum Hinken. Die Lösung: Halte das Fell zwischen den Zehen und Ballen im Winter stets schön kurz! Verwende dafür unbedingt eine spezielle, abgerundete Pfotenschere, um deinen Hund nicht versehentlich zu verletzen. Wenn du dir unsicher bist, besuche einen professionellen Hundefriseur – er erledigt das Trimmen fachgerecht in wenigen Minuten. Tipp 2: Eincremen der Pfoten als Schutzschild Bevor ihr in die Kälte hinausgeht, solltest du die Pfoten deines Hundes mit einer fetthaltigen Creme behandeln. Diese Creme legt sich wie ein wasserabweisender, schützender Film über die Hautoberfläche. Sie erschwert es dem Streusalz und dem Eis, überhaupt erst an die empfindliche Hornhaut zu gelangen und diese auszutrocknen. Verwende dafür reine Vaseline, einfaches Melkfett oder speziell für Tiere entwickelte Pfotenschutzcremes aus dem Fachhandel.Achtung Rutschgefahr: Creme die Pfötchen wirklich erst unmittelbar vor dem Verlassen des Hauses ein! Auf glatten Fliesen, Laminat oder Parkettboden wird dein Hund sonst unweigerlich ausrutschen. Tipp 3: Hundeschuhe für extrem empfindliche Pfoten Wenn die Straßen in deiner Stadt extrem stark gesalzen sind oder die Pfoten deines Hundes bereits wund, gerötet und rissig sind, ist eine Schutzcreme oft nicht mehr ausreichend. In diesem Fall sind gutsitzende Hundeschuhe (Booties) die absolut beste Alternative für den Pfotenschutz beim Hund. Hundeschuhe bieten eine mechanische Barriere gegen Salz, Splitt und Eis. Achte beim Kauf zwingend auf eine hervorragende Passform, eine weiche Polsterung und eine rutschfeste Gummisohle. Die Farbe der Schuhe ist absolut zweitrangig – die Funktionalität rettet den Spaziergang! Gewöhne deinen Hund bereits zu Hause mit vielen Leckerlis in kleinen Schritten an das ungewohnte Tragegefühl der Schuhe. Bello's Tipp: Gestärkt durch die Kälte! Ein starkes Immunsystem hilft deinem Hund, eisigen Temperaturen und rissigen Pfoten besser zu trotzen. Mit unserem Futterkonfigurator berechnest du in 2 Minuten genau die Nährstoffe und Vitamine, die dein Hund im Winter wirklich braucht. Jetzt Speiseplan berechnen & 30% sparen! Während des Spaziergangs: Gefahren clever umgehen Auch während ihr draußen unterwegs seid, kannst du viel tun, um die Belastung für deinen Vierbeiner so gering wie möglich zu halten. Tipp 4: Streusalz und scharfen Splitt meiden Versuche, stark gestreute oder gesalzene Gehwege und Straßen so gut es geht zu meiden. Weiche auf naturbelassene Waldwege, ungestreute Parks oder verschneite Wiesen aus. Das ist für die Gelenke und die Pfoten deines Hundes ein weitaus angenehmerer Untergrund!Solltest du bemerken, dass dein Hund plötzlich anfängt zu hinken oder eine Pfote anhebt, hat er sich wahrscheinlich einen scharfen Stein eingetreten oder das Salz brennt in einer Wunde. Wische die Pfote in diesem Fall sofort vorsichtig mit einem weichen Taschentuch ab. Tipp 5: Schneeklumpen entfernen (Der Schneebesen-Trick!) Kontrolliere die Pfoten deines Hundes während des Ausflugs regelmäßig. Wenn sich doch Eisklumpen gebildet haben, reise sie niemals mit Gewalt heraus! Das reißt schmerzhaft an den feinen Haaren. Taue die Klumpen lieber sanft mit der Wärme deiner bloßen Hände auf. Bello's Tipp: Nimm einen ganz normalen Küchen-Schneebesen (aus Metall) mit auf den Spaziergang! Streiche mit dem Schneebesen sanft, aber bestimmt an den Beinen und Pfoten deines Hundes von oben nach unten. Die dicken Schneekugeln fädeln sich durch die Drähte des Besens und fallen völlig schmerzfrei ab. Ein echter Lifehack! Tipp 6: Kürzere, aber häufigere Gassirunden Wir alle lieben stundenlange, ausgedehnte Spaziergänge am Wochenende. Doch bei eisigen Minustemperaturen ist das für die Gesundheit und den Pfotenschutz beim Hund oft weniger geeignet. Durch die extreme Kälte besteht bei Hunden (besonders bei Rassen ohne Unterwolle) die Gefahr von Erfrierungen an den Pfotenrändern und Ohren sowie die generelle Gefahr einer Unterkühlung. Gehe lieber dreimal am Tag eine kürzere, knackige Runde von 30 Minuten, bei der der Hund in ständiger Bewegung bleibt. Nach dem Spaziergang: Die optimale Pflege-Routine Das Wichtigste beim Pfotenschutz beim Hund ist die Nachsorge, sobald ihr wieder im warmen Zuhause seid! Tipp 7: Pfoten waschen – Salz muss sofort ab! Sobald die Haustür ins Schloss fällt, geht es direkt ans Pfotenwaschen. Stelle eine flache Schale mit lauwarmem (niemals heißem!) Wasser bereit oder nutze die Dusche. Wasche die Pfoten deines Hundes gründlich ab, um sämtliche Reste von Streusalz, Sand und Splitt restlos aus den Zehenzwischenräumen zu spülen. Trockne die Pfoten danach extrem gründlich mit einem weichen Handtuch ab, da sich in feuchten Zehenzwischenräumen schnell juckende Hefepilze (Malassezien) bilden können. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! Tipp 8: Ballen-Pflege mit wertvollen Ölen Nach dem Waschen und Trocknen ist intensive Pflege angesagt. Vaseline und Melkfett eignen sich zwar hervorragend vor dem Spaziergang als Schutzschild, ziehen aber nicht in die Haut ein. Nach dem Spaziergang braucht die rissige Hornhaut tiefenwirksame Feuchtigkeit.Nutze dafür reine, natürliche Öle und Fette, die auch beim Ablecken völlig unbedenklich sind. Hervorragend geeignet sind native Sheabutter, Bio-Kokosöl, Mandelöl oder hochwertiges Nachtkerzenöl. Massiere das Öl sanft in die Ballen ein – das entspannt deinen Hund zusätzlich! DIY: Beruhigenden Pfotenbalsam ganz einfach selber machen Du möchtest genau wissen, was an die Pfoten deines Lieblings kommt? Dann mach die Pfotenpflege doch einfach selbst! Ringelblumen (Calendula) wirken extrem entzündungshemmend und fördern die Wundheilung winziger Risse. Du brauchst für deinen Balsam: 100 g reines Olivenöl 100 g unraffinierte Sheabutter 100 g natürliches Bienenwachs (gibt die feste Konsistenz) 100 g hochwertiges Kokosfett Ein paar Tropfen Vitamin E (wirkt als natürliches Konservierungsmittel) 2 bis 3 Esslöffel getrocknete Ringelblumenblüten Ein sauberes Schraubglas oder einen Salbentiegel So einfach geht's: Hacke die Ringelblumen möglichst klein, damit sich die wertvollen, heilenden Inhaltsstoffe der Pflanze perfekt entfalten können. Erhitze das Olivenöl und das Kokosfett sehr sanft in einem Topf und füge die gehackten Ringelblumen hinzu. Halte das Öl-Gemisch für etwa 2 Stunden auf niedrigster Stufe warm und lasse die Blüten darin ziehen. Seihe die Blüten anschließend durch ein feines Küchensieb oder ein Baumwolltuch ab, sodass nur das reine Öl übrig bleibt. Verflüssige nun das Bienenwachs und die Sheabutter schonend in einem Wasserbad und rühre das Ringelblumen-Öl sowie die Vitamin E Tropfen langsam unter. Fülle die noch flüssige Mischung in dein Schraubglas, lass sie bei Zimmertemperatur aushärten – fertig ist dein 100 % natürlicher Pfotenschutz für Hunde! (Tipp: Statt Ringelblumen kannst du auch Kamille oder Lavendel verwenden). Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! Unser Fazit: Gesund und munter durch den Winter tapsen Der Winter bringt einige Herausforderungen für unsere Hunde mit sich, doch mit der richtigen Routine wird die kalte Jahreszeit zu einem unbeschwerten Vergnügen. Ein guter Pfotenschutz beim Hund erfordert nicht viel Aufwand: Kürzere das Fell an den Pfoten, creme sie vor dem Rausgehen mit Fett ein, meide Streusalz und wasche die Pfoten nach dem Spaziergang gründlich ab. Wenn du deinen Hund nach einem aufregenden Winterspaziergang dann noch mit einer Extraportion Pflege und einem nahrhaften, warmen Essen verwöhnst, steht euren winterlichen Abenteuern im Schnee absolut nichts mehr im Wege! Anita Lorber

Anita Lorber
Magen-Darm-Probleme beim Hund: Die 10 häufigsten Fragen

Magen-Darm-Probleme beim Hund sind eine häufige Herausforderung, von der auch unsere geliebten Vierbeiner immer wieder betroffen sein können. Diese Verdauungsprobleme ähneln oft den Symptomen, die wir Menschen erleben. Von Übelkeit über Durchfall bis hin zu absoluter Appetitlosigkeit – die Anzeichen können vielfältig sein und erfordern als fürsorglicher Hundehalter eine schnelle Reaktion. In diesem umfangreichen Blogbeitrag möchten wir dieses Thema näher beleuchten, um ein besseres Verständnis für die Magen-Darm-Probleme beim Hund zu schaffen. Wir beantworten dir die 10 häufigsten Fragen, damit du genau weißt, wie du deinem Liebling im Ernstfall helfen kannst. Inhaltsverzeichnis 1. Was sind die Ursachen von Magen-Darm-Problemen bei Hunden? Häufige Auslöser im Alltag Infektionen und andere Erkrankungen 2. Auf welche Symptome muss ich bei meinem Hund achten? 3. Was füttere ich meinem Hund bei übersäuertem Magen? 4. Magen-Darm-Probleme beim Hund: Ist das ansteckend? 5. Wie lang dauert eine Magen-Darm-Infektion beim Hund? 6. Welche Medikamente helfen bei Magen-Darm-Problemen? 7. Was tun? Bewährte Hausmittel für schnelle Linderung 8. Was festigt den Kot beim Hund? 9. Dürfen Hunde bei Magen-Darm-Beschwerden fasten? 10. Wie kann ich die Darmflora meines Hundes langfristig aufbauen? 1. Was sind die Ursachen von Magen-Darm-Problemen bei Hunden? Verdauungsbeschwerden können bei unseren Fellnasen ganz verschiedene Ursachen haben. Manchmal ist es nur eine Kleinigkeit, manchmal steckt eine ernsthafte Erkrankung dahinter. Häufige Auslöser im Alltag Eine sehr häufige Ursache sind Futtermittelunverträglichkeiten und Allergien, bei denen bestimmte Inhaltsstoffe des industriellen Futters zu Verdauungsstörungen führen. Auch das klassische "Staubsauger-Verhalten" beim Gassi gehen – also das heimliche Fressen von Müll, Essensresten oder gar Giftködern – führt blitzschnell zu einer akuten Magenverstimmung. Stress und Angstzustände (z. B. durch Umzug, Trennungsangst oder Silvester) können ebenfalls stark auf den Magen schlagen, da der Darm bei Hunden eng mit dem Nervensystem verbunden ist. Infektionen und andere Erkrankungen Infektionen mit Viren, Bakterien oder lästigen Parasiten wie Giardien oder Würmern sind weit verbreitet und führen oft zu akutem Durchfall oder Erbrechen. Auch die Einnahme bestimmter Medikamente (wie Antibiotika) kann die normale Funktion des Magen-Darm-Trakts stark beeinträchtigen. Daher ist es wichtig, die möglichen Auslöser zu kennen, um gezielte Maßnahmen ergreifen zu können. Gut zu wissen: Wie lange bleibt Nahrung im Hundemagen?  In der Regel dauert es etwa 6-8 Stunden, bis die Nahrung den Magen verlässt. Dies variiert jedoch stark nach Größe, Rasse und Futterart. Trockenfutter braucht oft deutlich länger als leicht verdauliches. 2. Auf welche Symptome muss ich bei meinem Hund achten? Eine Magen-Darm-Infektion beim Hund kann eine Vielzahl von Symptomen hervorrufen. Auf folgende Anzeichen solltest du besonders achten, um frühzeitig handeln zu können: Erbrechen: Hunde mit Magen-Darm-Problemen erbrechen häufig, manchmal mehrmals hintereinander. Dies zeigt deutlich, dass der Körper etwas loswerden möchte. Durchfall: Ein weiteres auffälliges Symptom ist breiiger bis wässriger Kot. Ist der Stuhl blutig, ist dies ein Alarmsignal, das sofort tierärztlich abgeklärt werden muss. Appetitlosigkeit: Wenn dein sonst verfressener Vierbeiner den Napf stehen lässt, deutet dies stark auf Bauchschmerzen oder Übelkeit hin. Dehydration: Wenn dein Hund viel Flüssigkeit verliert, trocknet er aus. Achte auf trockene Schleimhäute und überprüfe, ob sich eine aufgezogene Hautfalte im Nacken sofort wieder glättet. Lethargie: Die Tiere fühlen sich müde, schlapp und ziehen sich zurück. Wann ist der Gang zum Tierarzt unausweichlich? Wenn der Zustand deines Hundes schwerwiegend ist, er apathisch wirkt, Fieber hat, das Erbrechen nicht stoppt oder Welpen und Senioren betroffen sind, solltest du unbedingt einen Tierarzt aufsuchen. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! 3. Was füttere ich meinem Hund bei übersäuertem Magen? Für Hunde mit einem übersäuerten Magen ist eine leicht verdauliche und fettarme Ernährung von größter Bedeutung, da sie dazu beiträgt, den Verdauungstrakt nicht zusätzlich zu belasten. Empfehlenswert als Schonkost für Hunde sind gekochte Hühnerbrust oder Putenfleisch in Kombination mit matschig gekochtem Reis oder Kartoffeln. Diese Mahlzeiten bieten eine gute Nährstoffversorgung und beruhigen den Bauch. Wichtig ist es, fettreiche Speisen und Leckerlis komplett zu meiden. HelloBello Frischfutter enthält hochwertige, frische Zutaten, welche bei niedrigen Temperaturen schonend zubereitet werden. Dadurch ist es besonders magenschonend und ideal für ernährungssensible Hunde geeignet. 4. Magen-Darm-Probleme beim Hund: Ist das ansteckend? Das kommt ganz auf die Ursache an. Wurde das Unwohlsein durch verdorbenes Futter oder Stress ausgelöst, besteht keine Gefahr für andere Hunde. Handelt es sich jedoch um eine virale oder bakterielle Infektion (z. B. Parvovirose, Giardien oder Salmonellen), ist höchste Vorsicht geboten! Im Allgemeinen gelten Hunde mit infektiösen Magen-Darm-Problemen als ansteckend, solange sie Erbrechen oder Durchfall haben. Halte deinen kranken Hund in dieser Zeit unbedingt von Artgenossen fern und sammle den Kot bei Spaziergängen akribisch ein. 5. Wie lang dauert eine Magen-Darm-Infektion beim Hund? Die Dauer kann je nach Ursache und Immunabwehr des Hundes stark variieren. Eine einfache, durch falsches Fressen ausgelöste Magenverstimmung klingt oft schon nach 24 bis 48 Stunden wieder ab. Handelt es sich jedoch um hartnäckige Parasiten oder eine schwere Infektion, können sich die Beschwerden über eine bis zwei Wochen hinziehen. Wichtig ist, dass kranke Hunde in dieser Zeit viel Ruhe benötigen, um sich zu erholen. 6. Welche Medikamente helfen bei Magen-Darm-Problemen? Der Einsatz von Medikamenten sollte immer individuell auf deinen Hund und nach Absprache mit einem Profi erfolgen. Bitte gib deinem Hund niemals Medikamente aus der eigenen Hausapotheke, da viele Wirkstoffe für Menschen bei Hunden giftig sind! Der Tierarzt kann Folgendes verschreiben: Antibiotika: Bei nachgewiesenen bakteriellen Infektionen. Antiemetika: Medikamente zur Unterdrückung von starkem Erbrechen. Absorptionsförderer: Um Toxine im Darm zu binden und Durchfall zu lindern. Prokinetika: Zur Anregung der gesunden Darmbewegung. Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! 7. Was tun? Bewährte Hausmittel für schnelle Linderung Wenn dein Hund an leichten Beschwerden leidet, gibt es sanfte Maßnahmen, die du ergreifen kannst. An erster Stelle steht die Flüssigkeitszufuhr. Biete deinem Hund immer frisches Wasser an, oder versetze es mit einem Schuss ungesalzener Hühnerbrühe, um ihn zum Trinken zu animieren. Du kannst auch milde Hausmittel ausprobieren: Ein lauwarmer Kamillentee, Fenchel oder Kümmel wirken oft Wunder und beruhigen die gereizte Magenschleimhaut auf natürliche Weise. 8. Was festigt den Kot beim Hund? Wenn dein Hund unter anhaltendem Durchfall leidet, möchtest du ihm schnell helfen, den Kot wieder zu festigen. Der absolute Geheimtipp unter Hundehaltern ist die Morosche Karottensuppe. Durch stundenlanges Kochen der Karotten entstehen spezielle Zuckermoleküle, die sich an die Darmwand heften und verhindern, dass Bakterien andocken. Zusätzlich können Flohsamenschalen (Psylliumsamen) als Ballaststoffquellen dienen, da sie überschüssige Flüssigkeit im Darm aufsaugen und so den Kot festigen. Auch Heilerde oder spezielle Paste vom Tierarzt können hier wertvolle Dienste leisten. 9. Dürfen Hunde bei Magen-Darm-Beschwerden fasten? Ja, ein kurzzeitiges Fasten wird oft empfohlen. Wenn dein Hund bricht oder akuten Durchfall hat, kann eine Nulldiät für 12 bis 24 Stunden dem Magen-Darm-Trakt die nötige Pause verschaffen, um sich zu beruhigen (Welpen und chronisch kranke Hunde sind hiervon ausgenommen – hier sofort den Arzt fragen!). Wichtig ist dabei: Das Fasten gilt nur für feste Nahrung. Wasser muss jederzeit zur freien Verfügung stehen, um eine lebensgefährliche Dehydration zu verhindern! 10. Wie kann ich die Darmflora meines Hundes langfristig aufbauen? Nach überstandenen Magen-Darm-Problemen beim Hund ist die Darmflora oft aus dem Gleichgewicht geraten, besonders wenn Antibiotika verabreicht wurden. Ein gesunder Darm ist jedoch das Zentrum des Immunsystems. Bello's Tipp: Um die Magen-Darm-Gesundheit deines Hundes dauerhaft und langfristig zu unterstützen, empfehlen wir die HelloBello Magen-Darm-Drops. Diese enthalten Probiotika und Präbiotika, welche die natürliche Darmregulierung fördern und gleichzeitig das Immunsystem stärken Anita Lorber

Anita Lorber
Welpe geholt? Vorsorge ist Nachsorge – so bleibt dein Hund von Anfang an gesund

Ein neuer Welpe zieht ein. Die Wohnung riecht anders, der Alltag sieht plötzlich aus wie im Ausnahmezustand – und gleichzeitig ist dieses kleine Lebewesen so fragil, so neugierig, so komplett auf dich angewiesen, dass man am liebsten alles auf einmal richtig machen möchte. Der erste Impuls: Google. Und dann: zu viele Informationen, zu viele Meinungen, zu viel widersprüchliches Halbwissen. Dieser Ratgeber räumt auf. Du bekommst einen klaren, wissenschaftlich fundierten Überblick darüber, was dein Welpe in den ersten Wochen und Monaten wirklich braucht – von Ernährung über Impfungen bis hin zu Sozialisierung, Schlaf und Zahnpflege. Welpe Gesundheit beginnt nicht beim ersten Tierarztbesuch – sie beginnt am ersten Tag zu Hause. Was du jetzt richtig machst, zahlt sich ein Hundeleben lang aus. Zum Abschnitt springen Die ersten Tage: Ankommen lassen Welpe Gesundheit beginnt im Napf – Ernährung im Welpenalter Was braucht ein wachsender Welpe? Frischfutter vs. Trockenfutter – was sagt die Forschung? HelloBello Frischfutter – tierärztlich entwickelt, speziell für Welpen Impfungen: Was wann und warum Entwurmung & Parasitenschutz Sozialisierung – das wichtigste Zeitfenster deines Hundes Schlaf & Ruhe: Unterschätzt, aber entscheidend Zahnpflege von Anfang an Krankenversicherung für Hunde – lohnt sie sich? Wann zum Tierarzt? Die wichtigsten Warnsignale HelloBello – das richtige Fundament für Welpe Gesundheit Fazit: Geduld zahlt sich aus – für euch beide Die ersten Tage: Ankommen lassen Bevor es um Impfpläne und Ernährungskonzepte geht, kommt das Wichtigste: Dein Welpe braucht Zeit. Der Umzug von der Mutter, den Geschwistern und der vertrauten Umgebung in ein völlig neues Zuhause ist für ihn eine massive Stresserfahrung – auch wenn er neugierig und verspielt wirkt. Was in den ersten 48 Stunden hilft: Ruhige, reizarme Umgebung – keine Besuchswelle von Freunden und Familie in den ersten Tagen Einen festen, sicheren Schlafplatz einrichten, am besten mit einem Stück Stoff, das nach der Mutter oder den Geschwistern riecht Das bisherige Futter weiterfüttern – Futterumstellungen immer erst nach der Eingewöhnung, um den ohnehin gestressten Darm nicht zusätzlich zu belasten Kein Druck beim Erkunden: Lass deinen Welpen selbst entscheiden, wann er die Wohnung erforscht Bello's Fakt: Welpen schlafen 16–20 Stunden täglich. Das ist keine Faulheit – das ist aktive Gehirnentwicklung. Jede Siesta verarbeitet neue Eindrücke und festigt Gelerntes. Lass deinen Welpen schlafen, so viel er braucht. Welpe Gesundheit beginnt im Napf – Ernährung im Welpenalter Keine Entscheidung hat langfristig so viel Einfluss auf die Welpe Gesundheit wie das, was täglich in seinen Napf kommt. Nicht einmal die Genetik. Das klingt übertrieben – ist es aber nicht. Mehrere unabhängige Studien belegen inzwischen, dass die Ernährung im Welpenalter das Immunsystem, die Darmflora, die Haut und sogar die Lebensdauer des Hundes messbar beeinflusst. Was braucht ein wachsender Welpe? Welpen sind keine kleinen erwachsenen Hunde. Ihr Nährstoffbedarf unterscheidet sich fundamental – nicht nur in der Menge, sondern in der Zusammensetzung: Hochwertiges Protein (28–32 %): Für Muskelaufbau, Organ- und Gewebewachstum. Die Quelle zählt: Echtes Fleisch in Lebensmittelqualität ist deutlich besser verwertbar als Fleischmehl oder Nebenprodukte. Kalzium & Phosphor im richtigen Verhältnis (1,2:1 bis 1,4:1): Zu viel Kalzium ist genauso problematisch wie zu wenig – besonders bei großen Rassen kann ein Ungleichgewicht zu Skeletterkrankungen führen. Omega-3-Fettsäuren (DHA): Entscheidend für die Gehirn- und Sehentwicklung. DHA kommt in nennenswerten Mengen nur in tierischen Quellen vor – Fischöl ist eine der besten. Keine leeren Kohlenhydrate: Günstige Füllstoffe wie Mais oder Weizen liefern Kalorien, aber kaum Nährstoffe – und können den Blutzucker destabilisieren. Frisch gekochtes Hundefutter vs. Trockenfutter – was sagt die Forschung? Die Wissenschaft ist sich inzwischen ziemlich einig: Was dein Welpe frisst, beeinflusst seine Gesundheit weit über den Napf hinaus. Eine finnische Studie zeigte, dass bereits der Ersatz von 20 % des Trockenfutters durch frische Nahrung im Welpenalter das Risiko für Hautallergien messbar reduziert – nicht irgendwann, sondern nachweislich im späteren Hundeleben. (Hemida et al., 2021) Noch beeindruckender: Welpen, die in den ersten Lebensmonaten mit nicht-prozessiertem Fleisch und Gemüse gefüttert wurden, hatten eine nachweislich gesündere Darmflora und ein geringeres Risiko für chronische Darmentzündungen im Erwachsenenalter. (Hemida et al., 2023) Und dann ist da noch die Studie, die viele Hundehalter zum Umdenken gebracht hat: Frisch gefütterte Hunde lebten im Schnitt 32 Monate länger als Hunde mit hochverarbeitetem Industriefutter. Das sind fast drei Jahre mehr Zeit mit deinem Hund. (Lippert & Sapy, 2003) HelloBello's frisch gekochte Hundfutter – tierärztlich entwickelt, speziell für Welpen Genau hier setzt HelloBello Frischfutter an. Unser schonend bei 90°C gekochtes Frischfutter besteht aus regionalem Fleisch in Lebensmittelqualität – Rind, Huhn oder Schwein – ergänzt durch natürliches Gemüse, ohne künstliche Zusätze, ohne Knochenmehl, ohne Füllstoffe. Die Portionen und Rezepturen werden regelmäßig auf den Bedarf deines Welpen angepasst – von Fachtierärztinnen entwickelt. 🥩 Cowgenuss (Rind): Proteinreich & Eisenpower – ideal für aktiv wachsende Welpen 🍗 Gockelspeis (Huhn): Besonders bekömmlich – perfekt für empfindliche Bäuche in der Eingewöhnungsphase 🐷 Ringeltanz (Schwein): Gesunde Fette & glänzendes Fell – reich an Omega-Fettsäuren Bello's Tipp: Wenn dein Welpe gerade erst eingezogen ist, füttere in den ersten Tagen noch das gewohnte Futter vom Züchter oder Tierheim weiter. Nach der Eingewöhnung kannst du dann sanft auf HelloBello umstellen – über 7–10 Tage, indem du den Frischfutter-Anteil täglich leicht erhöhst. Dein Welpe wird den Unterschied riechen – und fressen. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Welpen bestellen und sparen! Impfungen: Was wann und warum Impfungen sind neben der Ernährung das effektivste Werkzeug, um die Welpe Gesundheit langfristig zu sichern. Und trotzdem herrscht rund ums Thema Impfen mehr Verwirrung als nötig. Core-Vakzine – das Pflichtprogramm für jeden Hund: Staupe: Hochansteckend, oft tödlich, kein Gegenmittel. Erste Impfung ab der 8. Lebenswoche. Parvovirose: Greift den Darm an, für Welpen extrem gefährlich und häufig tödlich. Hepatitis contagiosa canis (HCC): Virale Leberentzündung, durch direkten Hundekontakt übertragbar. Leptospirose: Bakterielle Erkrankung, auf Menschen übertragbar (Zoonose). Jährliche Auffrischung empfohlen. Non-Core-Vakzine – je nach Lebenssituation: Tollwut: In Deutschland für Auslandsreisen und bestimmte Regionen verpflichtend Zwingerhusten (Bordetella/Parainfluenza): Empfohlen bei Kontakt zu anderen Hunden Borreliose: Bei Zeckenexposition in Risikogebieten sinnvoll Der Impfplan im Überblick Alter Impfung 8. Woche Staupe, Parvo, HCC, ggf. Leptospirose 12. Woche Staupe, Parvo, HCC, Leptospirose, ggf. Tollwut 16. Woche Parvo (bei großen Rassen empfohlen) 15. Monat Auffrischung aller Grundimpfungen Jährlich Leptospirose, Zwingerhusten (je nach Bedarf) Alle 3 Jahre Staupe, Parvo, HCC Wichtig: Der genaue Impfplan hängt von deinem Wohnort, dem Lebensstil deines Hundes und dem Rat deiner Tierärztin ab. Diese Tabelle ersetzt keine individuelle tierärztliche Beratung. Entwurmung & Parasitenschutz Parasiten sind bei Welpen ein ernstes Thema – nicht nur der Welpengesundheit wegen, sondern auch weil einige Würmer auf Menschen übertragbar sind. Entwurmung Welpen kommen häufig bereits mit Würmern zur Welt. Die Empfehlung der ESCCAP: Entwurmung im Alter von 2, 4, 6 und 8 Wochen – oft bereits durch den Züchter Danach monatlich bis zum 6. Lebensmonat Anschließend alle 3 Monate – lebenslang Relevante Wurmarten: Spulwürmer (Toxocara canis) – häufigste Infektion, auf Menschen übertragbar Hakenwürmer – Blutsauger, bei Welpen lebensbedrohlich Bandwürmer – über Flöhe oder rohes Fleisch übertragbar Herzwürmer – bei Reisehunden und in Südeuropa relevant Flöhe & Zecken Flöhe können Bandwürmer übertragen und bei Welpen zu ernsthafter Blutarmut führen. Zecken übertragen Borrelien, FSME und Ehrlichien. Spot-on oder Tabletten immer in Absprache mit der Tierärztin – Welpen reagieren empfindlicher auf Wirkstoffe als erwachsene Hunde. Bello's Tipp: Frag bei der ersten Tierarztvorstellung direkt nach einem individuellen Entwurmungs- und Parasitenschutzplan. Was in Bayern passt, muss für einen Hund in Brandenburg nicht dieselbe Lösung sein. Sozialisierung – das wichtigste Zeitfenster deines Hundes Zwischen der 3. und 16. Lebenswoche liegt das sogenannte Sozialisierungsfenster – eine kritische Phase der Gehirnentwicklung, in der Hunde lernen, was normal ist und was nicht. Eindrücke, die dein Welpe in dieser Zeit macht, prägen sein Verhalten ein Leben lang stärker als jedes spätere Training. Was er jetzt kennenlernt – Menschen, Kinder, andere Hunde, Autos, Fahrräder, Staubsauger, Regen – wird zu seiner Normalität. Was er nicht kennenlernt, kann später Angst oder Aggression auslösen. Was in der Sozialisierungsphase zählt: Verschiedene Menschen: Männer, Frauen, Kinder, ältere Menschen, Menschen mit Hüten, Brillen, Bärten Andere Tiere: Hunde verschiedener Größen und Rassen, nach Möglichkeit auch Katzen Verschiedene Umgebungen: Stadt, Natur, Treppen, glatte Böden, laute Orte Alltagsgeräusche: Staubsauger, Föhn, Gewitter, Feuerwerk – am besten zuerst leise und aus der Distanz Anfassen üben: Pfoten, Ohren, Maul, Krallen – das macht spätere Tierarzt- und Pflegebesuche deutlich leichter Wichtig: Sozialisierung bedeutet nicht, den Welpen in jede Situation zu werfen. Es geht um positive Erfahrungen in kontrollierten Dosen. Überreizung ist genauso schädlich wie zu wenig. Bello's Fakt: Hunde, die in der Sozialisierungsphase gut mit Menschen und anderen Tieren in Kontakt kamen, zeigen im Erwachsenenalter nachweislich weniger Angst- und Aggressionsverhalten. (Scott & Fuller, 1965) Schlaf & Ruhe: Unterschätzt, aber entscheidend 16 bis 20 Stunden Schlaf pro Tag – das ist kein Luxus, das ist Biologie. Im Schlaf festigt das Gehirn des Welpen alle neuen Eindrücke, das Immunsystem regeneriert sich, Wachstumshormone werden ausgeschüttet. Was das für den Alltag bedeutet: Erzwinge keine Aktivität, wenn dein Welpe schlafen möchte Schaffe einen ruhigen, festen Schlafplatz – kein Durchgangsbereich, kein Ort mit vielen Reizen Plane nach Spieleinheiten und Spaziergängen aktiv Ruhephasen ein Kinder in der Familie müssen lernen: Schlafender Welpe = Hände weg Schlafmangel bei Welpen äußert sich nicht wie bei Menschen durch Müdigkeit, sondern paradoxerweise durch Überaktivität, Reizbarkeit und schlechte Lernfähigkeit. Wenn dein Welpe abends komplett aufdreht – oft steckt dahinter schlicht zu wenig Schlaf. Zahnpflege von Anfang an Zahnprobleme sind einer der häufigsten Gründe für Tierarztbesuche bei Hunden – und einer der am meisten vermeidbaren. Wer früh anfängt, spart seinem Hund später echten Schmerz und sich selbst teure Zahnsanierungen unter Narkose. So geht's Schritt für Schritt: Zuerst mit dem Finger: Sanft über Zahnfleisch und Zähne reiben – ohne Bürste, ohne Paste Dann Fingerzahnbürste einführen: Langsam, mit positiver Verstärkung Dann zur echten Zahnbürste: Immer Hundezahncreme – nie Menschenzahncreme, Fluorid ist für Hunde giftig Frequenz: Idealerweise täglich, mindestens 3× pro Woche Kauartikel als Unterstützung: Naturknochen, Kaurollen oder Zahnpflegekauartikel reduzieren Zahnbelag mechanisch Bello's Tipp: Mach dir eine kleine Strichliste und üb Zahnpflege täglich für 30 Sekunden – direkt nach dem Abendessen. In vier Wochen ist es ein fester Teil eurer Routine, die dein Hund akzeptiert, statt zu fliehen. Krankenversicherung für Hunde – lohnt sie sich? Eine ehrliche Einschätzung: Ja, eine Hundekrankenversicherung kann sich lohnen – aber nicht für jeden Hund und nicht jede Police. Tierarztkosten in Deutschland steigen seit Jahren, nicht zuletzt durch die neue Gebührenordnung für Tierärzte (GOT 2022). Eine Knieoperation kostet schnell 2.000–4.000 Euro, eine Krebsbehandlung kann fünfstellig werden. Worauf du achten solltest: Wartezeiten: Die meisten Policen haben 3–6 Monate – direkt im Welpenalter abschließen, bevor Vorerkrankungen entstehen Vorerkrankungsausschlüsse: Was beim ersten Tierarztbesuch diagnostiziert wird, kann später ausgeschlossen werden OP-Versicherung vs. Vollversicherung: Erstere deckt nur Operationen, letztere auch Diagnosen, Medikamente und Vorsorge Erstattungssatz & Jahresmaximum: 70, 80 oder 100 % – und bis zu welcher Summe? Rassetypische Krankheiten: Manche Rassen sind anfälliger – prüfe, ob diese eingeschlossen sind Wann zum Tierarzt? Die wichtigsten Warnsignale Spätestens innerhalb der ersten 3 Tage nach dem Einzug sollte dein Welpe beim Tierarzt vorgestellt werden – auch wenn alles gut wirkt. Sofort zum Tierarzt bei: Erbrechen oder Durchfall länger als 12 Stunden Blut im Stuhl oder Erbrochenen Totale Futterverweigerung über mehr als 24 Stunden Extreme Lethargie oder Schwäche Atemnot, anhaltender Husten oder Niesen Augen- oder Nasenausfluss Blasses Zahnfleisch – Warnsignal für Blutarmut oder Kreislaufprobleme Aufgeblähter Bauch kombiniert mit Unruhe Fieber über 39,5°C Bello's Fakt: Welpen haben noch kein vollständig ausgereiftes Immunsystem. Was bei einem erwachsenen Hund ein leichtes Zipperlein wäre, kann bei einem Welpen schnell gefährlich werden. Im Zweifel: lieber einmal zu viel anrufen als zu lange warten. HelloBello – das richtige Fundament für Welpe Gesundheit Ein gesunder Start ins Hundeleben ist das Zusammenspiel vieler Faktoren – aber das tägliche Futter ist der einzige davon, den du zweimal täglich aktiv beeinflussen kannst. HelloBello frisch gekochtes Hundefutter wurde von Fachtierärztinnen entwickelt, speziell für Welpen angepasst und besteht aus regionalem Fleisch in Lebensmittelqualität, schonend bei 90°C gegart, tiefgefroren geliefert – ohne Knochenmehl, ohne künstliche Zusätze. Portionen und Rezepturen werden individuell auf Rasse, Alter und Gewicht abgestimmt. Denn was im Napf landet, entscheidet über Lebensjahre. Fazit: Geduld zahlt sich aus – für euch beide Einen Welpen gesund aufzuziehen ist kein Geheimnis – aber es braucht Wissen, Konsequenz und das Bewusstsein, dass die Entscheidungen der ersten Monate langfristig wirken. Lass deinen Welpen in den ersten Tagen ankommen – ohne Druck Starte früh mit hochwertiger Ernährung – sie ist das Fundament für alles Halte den Impf- und Entwurmungsplan ein – konsequent und in Absprache mit der Tierärztin Nutze das Sozialisierungsfenster – es schließt sich schneller als du denkst Gib deinem Welpen genug Schlaf – er wächst und lernt dabei Fang früh mit Zahnpflege an – dein zukünftiges Ich wird es dir danken Überleg dir eine Hundekrankenversicherung – am besten bevor sie gebraucht wird Anita Lorber Quellenverzeichnis Hemida, M. B. M. et al. (2021). Early life modifiable exposures and their association with owner reported inflammatory bowel disease symptoms in adult dogs. BMC Veterinary Research, 17, 491. Hemida, M. B. M. et al. (2023). Puppyhood diet as a factor in the development of owner-reported allergy/atopy skin signs in adult dogs in Finland. Journal of Veterinary Internal Medicine. Lippert, G. & Sapy, B. (2003). Relation between the domestic dogs' well-being and life expectancy. Privately published study. Scott, J. P. & Fuller, J. L. (1965). Genetics and the Social Behavior of the Dog. University of Chicago Press. ESCCAP (2021). Worm Control in Dogs and Cats. ESCCAP Guideline 01, 7th Edition. StIKo Vet (2022). Leitlinie zur Impfung von Kleintieren. DVG. GOT (2022). Gebührenordnung für Tierärzte. BMEL. Starte jetzt mit dem richtigen Fundament. Frisch gekocht. Tierärztlich entwickelt. Individuell auf deinen Welpen abgestimmt. Jetzt frisch gekochtes Hundefutter bestellen und 30 % sparen! Jetzt ausprobieren

Anita Lorber
Fit durch den Winter: Pfotenschutz und -pflege für Hunde

Wenn die kalten Winde wehen, die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen und sich die Welt in ein glitzerndes, weißes Winterwunderland verwandelt, gibt es für viele Hunde kein Halten mehr. Sie lieben es, durch den frischen Schnee zu toben, Schneebälle zu fangen und die klare Winterluft zu genießen. Doch so schön die kalte Jahreszeit auch ist, sie läutet für die Pfoten unserer Vierbeiner eine echte Schwerstarbeit ein. Schnee, aggressives Streusalz, scharfkantiger Splitt und eisige Kälte stellen für die feinen, unbehaarten Ballen eine enorme Belastung dar. Die Haut an den Pfoten kann durch die ständigen Reize und die trockene Heizungsluft in der Wohnung extrem schnell rissig, spröde und trocken werden. Das ist für unsere Lieblinge nicht nur unangenehm, sondern bei jedem Schritt extrem schmerzhaft. Daher ist es gerade in den Wintermonaten absolut unerlässlich, die Pfotenpflege deutlich zu intensivieren. In diesem umfassenden Blogbeitrag widmen wir uns ganz dem wichtigen Thema Pfotenschutz beim Hund. Wir haben die 8 besten Tipps und Tricks zusammengestellt, wie du die Pfoten deines Vierbeiners gesund erhältst. Als besonderes Highlight findest du am Ende ein geniales Rezept, um deinen eigenen, natürlichen Pfotenbalsam herzustellen! Inhaltsverzeichnis Warum ist der Pfotenschutz beim Hund im Winter so wichtig? Vor dem Spaziergang: Prävention ist der beste Schutz Tipp 1: Fellkürzung zwischen den Pfoten Tipp 2: Eincremen der Pfoten als Schutzschild Tipp 3: Hundeschuhe für extrem empfindliche Pfoten Während des Spaziergangs: Gefahren clever umgehen Tipp 4: Streusalz und scharfen Splitt meiden Tipp 5: Schneeklumpen entfernen (Der Schneebesen-Trick!) Tipp 6: Kürzere, aber häufigere Gassirunden Nach dem Spaziergang: Die optimale Pflege-Routine Tipp 7: Pfoten waschen – Salz muss sofort ab! Tipp 8: Ballen-Pflege mit wertvollen Ölen DIY: Beruhigenden Pfotenbalsam ganz einfach selber machen Unser Fazit: Gesund und munter durch den Winter tapsen Warum ist der Pfotenschutz beim Hund im Winter so wichtig? Hundepfoten sind ein anatomisches Wunderwerk. Sie dämpfen Stöße ab, isolieren gegen Kälte und passen sich jedem Untergrund an. Doch im Winter greifen verschiedene Faktoren diese natürliche Schutzbarriere massiv an: Streusalz: Das aggressive Salz entzieht der Haut an den Pfotenballen extrem viel Feuchtigkeit. Wenn das Salz in kleinste, feine Risse in der Hornhaut eindringt, brennt es höllisch. Scharfer Splitt: Wenn Gehwege nicht gesalzen, sondern mit feinem Rollsplitt gestreut werden, können sich winzige, messerscharfe Steinchen in die weichen Ballen oder Zehenzwischenräume bohren. Eis und Schnee: Zwischen den Zehen bildet der Schnee kleine, harte Eisklumpen, die bei jedem Schritt schmerzhaft auf die empfindliche Haut drücken und kleine Wunden reißen. Um diese Gefahren zu umgehen, bedarf es einer guten Vorbereitung, Aufmerksamkeit während des Spaziergangs und einer konsequenten Pflege danach. Um die natürliche Hautbarriere deines Hundes zusätzlich von innen zu stärken, solltest du zudem auf eine optimale Nährstoffversorgung durch hochwertiges Frischfutter achten. Vor dem Spaziergang: Prävention ist der beste Schutz Der perfekte Pfotenschutz beim Hund beginnt nicht erst draußen im Schnee, sondern bereits gemütlich zu Hause im Warmen. Tipp 1: Fellkürzung zwischen den Pfoten Hunde mit langem Fell (wie Golden Retriever, Australian Shepherds oder Pudel) haben oft stark behaarte Zehenzwischenräume. Der weiche Schnee bleibt an diesen Haaren hängen, schmilzt durch die Körperwärme leicht an und gefriert in der kalten Außenluft sofort wieder. So entstehen harte, golfballgroße Schneeklumpen direkt unter der Pfote! Diese Klumpen verursachen beim Laufen enormen Druck, Schmerzen und zwingen den Hund zum Hinken. Die Lösung: Halte das Fell zwischen den Zehen und Ballen im Winter stets schön kurz! Verwende dafür unbedingt eine spezielle, abgerundete Pfotenschere, um deinen Hund nicht versehentlich zu verletzen. Wenn du dir unsicher bist, besuche einen professionellen Hundefriseur – er erledigt das Trimmen fachgerecht in wenigen Minuten. Tipp 2: Eincremen der Pfoten als Schutzschild Bevor ihr in die Kälte hinausgeht, solltest du die Pfoten deines Hundes mit einer fetthaltigen Creme behandeln. Diese Creme legt sich wie ein wasserabweisender, schützender Film über die Hautoberfläche. Sie erschwert es dem Streusalz und dem Eis, überhaupt erst an die empfindliche Hornhaut zu gelangen und diese auszutrocknen. Verwende dafür reine Vaseline, einfaches Melkfett oder speziell für Tiere entwickelte Pfotenschutzcremes aus dem Fachhandel.Achtung Rutschgefahr: Creme die Pfötchen wirklich erst unmittelbar vor dem Verlassen des Hauses ein! Auf glatten Fliesen, Laminat oder Parkettboden wird dein Hund sonst unweigerlich ausrutschen. Tipp 3: Hundeschuhe für extrem empfindliche Pfoten Wenn die Straßen in deiner Stadt extrem stark gesalzen sind oder die Pfoten deines Hundes bereits wund, gerötet und rissig sind, ist eine Schutzcreme oft nicht mehr ausreichend. In diesem Fall sind gutsitzende Hundeschuhe (Booties) die absolut beste Alternative für den Pfotenschutz beim Hund. Hundeschuhe bieten eine mechanische Barriere gegen Salz, Splitt und Eis. Achte beim Kauf zwingend auf eine hervorragende Passform, eine weiche Polsterung und eine rutschfeste Gummisohle. Die Farbe der Schuhe ist absolut zweitrangig – die Funktionalität rettet den Spaziergang! Gewöhne deinen Hund bereits zu Hause mit vielen Leckerlis in kleinen Schritten an das ungewohnte Tragegefühl der Schuhe. Bello's Tipp: Gestärkt durch die Kälte! Ein starkes Immunsystem hilft deinem Hund, eisigen Temperaturen und rissigen Pfoten besser zu trotzen. Mit unserem Futterkonfigurator berechnest du in 2 Minuten genau die Nährstoffe und Vitamine, die dein Hund im Winter wirklich braucht. Jetzt Speiseplan berechnen & 30% sparen! Während des Spaziergangs: Gefahren clever umgehen Auch während ihr draußen unterwegs seid, kannst du viel tun, um die Belastung für deinen Vierbeiner so gering wie möglich zu halten. Tipp 4: Streusalz und scharfen Splitt meiden Versuche, stark gestreute oder gesalzene Gehwege und Straßen so gut es geht zu meiden. Weiche auf naturbelassene Waldwege, ungestreute Parks oder verschneite Wiesen aus. Das ist für die Gelenke und die Pfoten deines Hundes ein weitaus angenehmerer Untergrund!Solltest du bemerken, dass dein Hund plötzlich anfängt zu hinken oder eine Pfote anhebt, hat er sich wahrscheinlich einen scharfen Stein eingetreten oder das Salz brennt in einer Wunde. Wische die Pfote in diesem Fall sofort vorsichtig mit einem weichen Taschentuch ab. Tipp 5: Schneeklumpen entfernen (Der Schneebesen-Trick!) Kontrolliere die Pfoten deines Hundes während des Ausflugs regelmäßig. Wenn sich doch Eisklumpen gebildet haben, reise sie niemals mit Gewalt heraus! Das reißt schmerzhaft an den feinen Haaren. Taue die Klumpen lieber sanft mit der Wärme deiner bloßen Hände auf. Bello's Tipp: Nimm einen ganz normalen Küchen-Schneebesen (aus Metall) mit auf den Spaziergang! Streiche mit dem Schneebesen sanft, aber bestimmt an den Beinen und Pfoten deines Hundes von oben nach unten. Die dicken Schneekugeln fädeln sich durch die Drähte des Besens und fallen völlig schmerzfrei ab. Ein echter Lifehack! Tipp 6: Kürzere, aber häufigere Gassirunden Wir alle lieben stundenlange, ausgedehnte Spaziergänge am Wochenende. Doch bei eisigen Minustemperaturen ist das für die Gesundheit und den Pfotenschutz beim Hund oft weniger geeignet. Durch die extreme Kälte besteht bei Hunden (besonders bei Rassen ohne Unterwolle) die Gefahr von Erfrierungen an den Pfotenrändern und Ohren sowie die generelle Gefahr einer Unterkühlung. Gehe lieber dreimal am Tag eine kürzere, knackige Runde von 30 Minuten, bei der der Hund in ständiger Bewegung bleibt. Nach dem Spaziergang: Die optimale Pflege-Routine Das Wichtigste beim Pfotenschutz beim Hund ist die Nachsorge, sobald ihr wieder im warmen Zuhause seid! Tipp 7: Pfoten waschen – Salz muss sofort ab! Sobald die Haustür ins Schloss fällt, geht es direkt ans Pfotenwaschen. Stelle eine flache Schale mit lauwarmem (niemals heißem!) Wasser bereit oder nutze die Dusche. Wasche die Pfoten deines Hundes gründlich ab, um sämtliche Reste von Streusalz, Sand und Splitt restlos aus den Zehenzwischenräumen zu spülen. Trockne die Pfoten danach extrem gründlich mit einem weichen Handtuch ab, da sich in feuchten Zehenzwischenräumen schnell juckende Hefepilze (Malassezien) bilden können. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! Tipp 8: Ballen-Pflege mit wertvollen Ölen Nach dem Waschen und Trocknen ist intensive Pflege angesagt. Vaseline und Melkfett eignen sich zwar hervorragend vor dem Spaziergang als Schutzschild, ziehen aber nicht in die Haut ein. Nach dem Spaziergang braucht die rissige Hornhaut tiefenwirksame Feuchtigkeit.Nutze dafür reine, natürliche Öle und Fette, die auch beim Ablecken völlig unbedenklich sind. Hervorragend geeignet sind native Sheabutter, Bio-Kokosöl, Mandelöl oder hochwertiges Nachtkerzenöl. Massiere das Öl sanft in die Ballen ein – das entspannt deinen Hund zusätzlich! DIY: Beruhigenden Pfotenbalsam ganz einfach selber machen Du möchtest genau wissen, was an die Pfoten deines Lieblings kommt? Dann mach die Pfotenpflege doch einfach selbst! Ringelblumen (Calendula) wirken extrem entzündungshemmend und fördern die Wundheilung winziger Risse. Du brauchst für deinen Balsam: 100 g reines Olivenöl 100 g unraffinierte Sheabutter 100 g natürliches Bienenwachs (gibt die feste Konsistenz) 100 g hochwertiges Kokosfett Ein paar Tropfen Vitamin E (wirkt als natürliches Konservierungsmittel) 2 bis 3 Esslöffel getrocknete Ringelblumenblüten Ein sauberes Schraubglas oder einen Salbentiegel So einfach geht's: Hacke die Ringelblumen möglichst klein, damit sich die wertvollen, heilenden Inhaltsstoffe der Pflanze perfekt entfalten können. Erhitze das Olivenöl und das Kokosfett sehr sanft in einem Topf und füge die gehackten Ringelblumen hinzu. Halte das Öl-Gemisch für etwa 2 Stunden auf niedrigster Stufe warm und lasse die Blüten darin ziehen. Seihe die Blüten anschließend durch ein feines Küchensieb oder ein Baumwolltuch ab, sodass nur das reine Öl übrig bleibt. Verflüssige nun das Bienenwachs und die Sheabutter schonend in einem Wasserbad und rühre das Ringelblumen-Öl sowie die Vitamin E Tropfen langsam unter. Fülle die noch flüssige Mischung in dein Schraubglas, lass sie bei Zimmertemperatur aushärten – fertig ist dein 100 % natürlicher Pfotenschutz für Hunde! (Tipp: Statt Ringelblumen kannst du auch Kamille oder Lavendel verwenden). Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! Unser Fazit: Gesund und munter durch den Winter tapsen Der Winter bringt einige Herausforderungen für unsere Hunde mit sich, doch mit der richtigen Routine wird die kalte Jahreszeit zu einem unbeschwerten Vergnügen. Ein guter Pfotenschutz beim Hund erfordert nicht viel Aufwand: Kürzere das Fell an den Pfoten, creme sie vor dem Rausgehen mit Fett ein, meide Streusalz und wasche die Pfoten nach dem Spaziergang gründlich ab. Wenn du deinen Hund nach einem aufregenden Winterspaziergang dann noch mit einer Extraportion Pflege und einem nahrhaften, warmen Essen verwöhnst, steht euren winterlichen Abenteuern im Schnee absolut nichts mehr im Wege! Anita Lorber

Anita Lorber
Magen-Darm-Probleme beim Hund: Die 10 häufigsten Fragen

Magen-Darm-Probleme beim Hund sind eine häufige Herausforderung, von der auch unsere geliebten Vierbeiner immer wieder betroffen sein können. Diese Verdauungsprobleme ähneln oft den Symptomen, die wir Menschen erleben. Von Übelkeit über Durchfall bis hin zu absoluter Appetitlosigkeit – die Anzeichen können vielfältig sein und erfordern als fürsorglicher Hundehalter eine schnelle Reaktion. In diesem umfangreichen Blogbeitrag möchten wir dieses Thema näher beleuchten, um ein besseres Verständnis für die Magen-Darm-Probleme beim Hund zu schaffen. Wir beantworten dir die 10 häufigsten Fragen, damit du genau weißt, wie du deinem Liebling im Ernstfall helfen kannst. Inhaltsverzeichnis 1. Was sind die Ursachen von Magen-Darm-Problemen bei Hunden? Häufige Auslöser im Alltag Infektionen und andere Erkrankungen 2. Auf welche Symptome muss ich bei meinem Hund achten? 3. Was füttere ich meinem Hund bei übersäuertem Magen? 4. Magen-Darm-Probleme beim Hund: Ist das ansteckend? 5. Wie lang dauert eine Magen-Darm-Infektion beim Hund? 6. Welche Medikamente helfen bei Magen-Darm-Problemen? 7. Was tun? Bewährte Hausmittel für schnelle Linderung 8. Was festigt den Kot beim Hund? 9. Dürfen Hunde bei Magen-Darm-Beschwerden fasten? 10. Wie kann ich die Darmflora meines Hundes langfristig aufbauen? 1. Was sind die Ursachen von Magen-Darm-Problemen bei Hunden? Verdauungsbeschwerden können bei unseren Fellnasen ganz verschiedene Ursachen haben. Manchmal ist es nur eine Kleinigkeit, manchmal steckt eine ernsthafte Erkrankung dahinter. Häufige Auslöser im Alltag Eine sehr häufige Ursache sind Futtermittelunverträglichkeiten und Allergien, bei denen bestimmte Inhaltsstoffe des industriellen Futters zu Verdauungsstörungen führen. Auch das klassische "Staubsauger-Verhalten" beim Gassi gehen – also das heimliche Fressen von Müll, Essensresten oder gar Giftködern – führt blitzschnell zu einer akuten Magenverstimmung. Stress und Angstzustände (z. B. durch Umzug, Trennungsangst oder Silvester) können ebenfalls stark auf den Magen schlagen, da der Darm bei Hunden eng mit dem Nervensystem verbunden ist. Infektionen und andere Erkrankungen Infektionen mit Viren, Bakterien oder lästigen Parasiten wie Giardien oder Würmern sind weit verbreitet und führen oft zu akutem Durchfall oder Erbrechen. Auch die Einnahme bestimmter Medikamente (wie Antibiotika) kann die normale Funktion des Magen-Darm-Trakts stark beeinträchtigen. Daher ist es wichtig, die möglichen Auslöser zu kennen, um gezielte Maßnahmen ergreifen zu können. Gut zu wissen: Wie lange bleibt Nahrung im Hundemagen?  In der Regel dauert es etwa 6-8 Stunden, bis die Nahrung den Magen verlässt. Dies variiert jedoch stark nach Größe, Rasse und Futterart. Trockenfutter braucht oft deutlich länger als leicht verdauliches. 2. Auf welche Symptome muss ich bei meinem Hund achten? Eine Magen-Darm-Infektion beim Hund kann eine Vielzahl von Symptomen hervorrufen. Auf folgende Anzeichen solltest du besonders achten, um frühzeitig handeln zu können: Erbrechen: Hunde mit Magen-Darm-Problemen erbrechen häufig, manchmal mehrmals hintereinander. Dies zeigt deutlich, dass der Körper etwas loswerden möchte. Durchfall: Ein weiteres auffälliges Symptom ist breiiger bis wässriger Kot. Ist der Stuhl blutig, ist dies ein Alarmsignal, das sofort tierärztlich abgeklärt werden muss. Appetitlosigkeit: Wenn dein sonst verfressener Vierbeiner den Napf stehen lässt, deutet dies stark auf Bauchschmerzen oder Übelkeit hin. Dehydration: Wenn dein Hund viel Flüssigkeit verliert, trocknet er aus. Achte auf trockene Schleimhäute und überprüfe, ob sich eine aufgezogene Hautfalte im Nacken sofort wieder glättet. Lethargie: Die Tiere fühlen sich müde, schlapp und ziehen sich zurück. Wann ist der Gang zum Tierarzt unausweichlich? Wenn der Zustand deines Hundes schwerwiegend ist, er apathisch wirkt, Fieber hat, das Erbrechen nicht stoppt oder Welpen und Senioren betroffen sind, solltest du unbedingt einen Tierarzt aufsuchen. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! 3. Was füttere ich meinem Hund bei übersäuertem Magen? Für Hunde mit einem übersäuerten Magen ist eine leicht verdauliche und fettarme Ernährung von größter Bedeutung, da sie dazu beiträgt, den Verdauungstrakt nicht zusätzlich zu belasten. Empfehlenswert als Schonkost für Hunde sind gekochte Hühnerbrust oder Putenfleisch in Kombination mit matschig gekochtem Reis oder Kartoffeln. Diese Mahlzeiten bieten eine gute Nährstoffversorgung und beruhigen den Bauch. Wichtig ist es, fettreiche Speisen und Leckerlis komplett zu meiden. HelloBello Frischfutter enthält hochwertige, frische Zutaten, welche bei niedrigen Temperaturen schonend zubereitet werden. Dadurch ist es besonders magenschonend und ideal für ernährungssensible Hunde geeignet. 4. Magen-Darm-Probleme beim Hund: Ist das ansteckend? Das kommt ganz auf die Ursache an. Wurde das Unwohlsein durch verdorbenes Futter oder Stress ausgelöst, besteht keine Gefahr für andere Hunde. Handelt es sich jedoch um eine virale oder bakterielle Infektion (z. B. Parvovirose, Giardien oder Salmonellen), ist höchste Vorsicht geboten! Im Allgemeinen gelten Hunde mit infektiösen Magen-Darm-Problemen als ansteckend, solange sie Erbrechen oder Durchfall haben. Halte deinen kranken Hund in dieser Zeit unbedingt von Artgenossen fern und sammle den Kot bei Spaziergängen akribisch ein. 5. Wie lang dauert eine Magen-Darm-Infektion beim Hund? Die Dauer kann je nach Ursache und Immunabwehr des Hundes stark variieren. Eine einfache, durch falsches Fressen ausgelöste Magenverstimmung klingt oft schon nach 24 bis 48 Stunden wieder ab. Handelt es sich jedoch um hartnäckige Parasiten oder eine schwere Infektion, können sich die Beschwerden über eine bis zwei Wochen hinziehen. Wichtig ist, dass kranke Hunde in dieser Zeit viel Ruhe benötigen, um sich zu erholen. 6. Welche Medikamente helfen bei Magen-Darm-Problemen? Der Einsatz von Medikamenten sollte immer individuell auf deinen Hund und nach Absprache mit einem Profi erfolgen. Bitte gib deinem Hund niemals Medikamente aus der eigenen Hausapotheke, da viele Wirkstoffe für Menschen bei Hunden giftig sind! Der Tierarzt kann Folgendes verschreiben: Antibiotika: Bei nachgewiesenen bakteriellen Infektionen. Antiemetika: Medikamente zur Unterdrückung von starkem Erbrechen. Absorptionsförderer: Um Toxine im Darm zu binden und Durchfall zu lindern. Prokinetika: Zur Anregung der gesunden Darmbewegung. Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! 7. Was tun? Bewährte Hausmittel für schnelle Linderung Wenn dein Hund an leichten Beschwerden leidet, gibt es sanfte Maßnahmen, die du ergreifen kannst. An erster Stelle steht die Flüssigkeitszufuhr. Biete deinem Hund immer frisches Wasser an, oder versetze es mit einem Schuss ungesalzener Hühnerbrühe, um ihn zum Trinken zu animieren. Du kannst auch milde Hausmittel ausprobieren: Ein lauwarmer Kamillentee, Fenchel oder Kümmel wirken oft Wunder und beruhigen die gereizte Magenschleimhaut auf natürliche Weise. 8. Was festigt den Kot beim Hund? Wenn dein Hund unter anhaltendem Durchfall leidet, möchtest du ihm schnell helfen, den Kot wieder zu festigen. Der absolute Geheimtipp unter Hundehaltern ist die Morosche Karottensuppe. Durch stundenlanges Kochen der Karotten entstehen spezielle Zuckermoleküle, die sich an die Darmwand heften und verhindern, dass Bakterien andocken. Zusätzlich können Flohsamenschalen (Psylliumsamen) als Ballaststoffquellen dienen, da sie überschüssige Flüssigkeit im Darm aufsaugen und so den Kot festigen. Auch Heilerde oder spezielle Paste vom Tierarzt können hier wertvolle Dienste leisten. 9. Dürfen Hunde bei Magen-Darm-Beschwerden fasten? Ja, ein kurzzeitiges Fasten wird oft empfohlen. Wenn dein Hund bricht oder akuten Durchfall hat, kann eine Nulldiät für 12 bis 24 Stunden dem Magen-Darm-Trakt die nötige Pause verschaffen, um sich zu beruhigen (Welpen und chronisch kranke Hunde sind hiervon ausgenommen – hier sofort den Arzt fragen!). Wichtig ist dabei: Das Fasten gilt nur für feste Nahrung. Wasser muss jederzeit zur freien Verfügung stehen, um eine lebensgefährliche Dehydration zu verhindern! 10. Wie kann ich die Darmflora meines Hundes langfristig aufbauen? Nach überstandenen Magen-Darm-Problemen beim Hund ist die Darmflora oft aus dem Gleichgewicht geraten, besonders wenn Antibiotika verabreicht wurden. Ein gesunder Darm ist jedoch das Zentrum des Immunsystems. Bello's Tipp: Um die Magen-Darm-Gesundheit deines Hundes dauerhaft und langfristig zu unterstützen, empfehlen wir die HelloBello Magen-Darm-Drops. Diese enthalten Probiotika und Präbiotika, welche die natürliche Darmregulierung fördern und gleichzeitig das Immunsystem stärken Anita Lorber

Anita Lorber

Exklusiv für BlogLeser

Gefällt dir, was du siehst?

Schenke deinem Hund frische, gesunde Mahlzeiten für ein langes und glückliches Leben. Erhalte 30% Rabatt auf deine erste Bestellung + einmal gratis Leckerlis

Starte frisch – Heute noch!

Entdecke den empfohlenen Fütterungsplan für deinen Hund

Jetzt 30% sparen

Exklusiv für BlogLeser

Gefällt dir, was du siehst?

Schenke deinem Hund frische, gesunde Mahlzeiten für ein langes und glückliches Leben. Erhalte 30% Rabatt auf deine erste Bestellung + einmal gratis Leckerlis

Starte frisch – Heute noch!