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Der Sommer ist für uns und unsere Vierbeiner die schönste Zeit des Jahres. Wir genießen lange Spaziergänge in der Natur, laue Abende und Ausflüge ins Grüne. Doch sobald die Wiesen hoch stehen und das Getreide auf den Feldern trocknet, lauert eine oft völlig unterschätzte, unsichtbare Gefahr im hohen Gras: Grannen! Was für uns Menschen lediglich ein kleines Piksen an der Wade bedeutet, kann für unsere tierischen Begleiter zu einem echten medizinischen Notfall werden. Grannen beim Hund sind eine massive potenzielle Gefahr, die man als verantwortungsvoller Hundehalter unbedingt kennen und niemals unterschätzen sollte. In unserem ausführlichen Blogartikel erfährst du im Detail, was genau diese tückischen Pflanzenteile sind, warum sie sich wie kleine Pfeile durch den Hundekörper bohren können, an welchen Symptomen du erkennst, dass dein Hund davon betroffen ist, und mit welchen simplen, aber effektiven Tipps du ihn davor schützen kannst. Inhaltsverzeichnis Was genau sind eigentlich Grannen? Wann ist Grannenzeit und wo lauern sie? Warum sind Grannen beim Hund so extrem gefährlich? Symptome erkennen: Wie bemerkt man Grannen beim Hund? Erste Hilfe: Was tun, wenn die Granne feststeckt? Prävention: 5 Tipps, wie du deinen Hund vor Grannen schützt Unser HelloBello Fazit für einen sicheren Sommer Was genau sind eigentlich Grannen? Um den Feind zu besiegen, muss man ihn kennen. Grannen sind im Grunde genommen winzige, oft borstige Pflanzenteile (die sogenannten Ähren), die bei vielen Pflanzenfamilien das Samenkorn umschließen. Man findet sie vor allem in der großen Familie der Süßgräser (Poaceae), zu denen landwirtschaftliche Getreidearten wie Weizen, Gerste, Roggen und Hafer gehören. Das absolut Tückische an diesen kleinen Pflanzenteilen ist ihre anatomische Beschaffenheit. Grannen besitzen winzige, mikroskopisch kleine Borsten und Widerhaken. Durch diese pfeilartige Struktur haben sie eine fatale Eigenschaft: Sie können sich nur in eine einzige Richtung bewegen – nämlich vorwärts! Sobald sie sich im Fell unserer Vierbeiner verhakt haben, wandern sie durch jede Bewegung des Hundes unaufhaltsam tiefer in Richtung der Haut. Wann ist Grannenzeit und wo lauern sie? Die klassische Grannenzeit beginnt bereits im späten Frühjahr (Mai/Juni) und erstreckt sich über den gesamten Hochsommer bis in den Spätsommer und frühen Herbst hinein. Besonders gefährlich wird es, wenn die Temperaturen steigen, die Pflanzenteile auf den Feldern und Wiesen vertrocknen und schließlich von der Pflanze abfallen oder leicht abstreifbar sind. Laufen die Hunde nun freudig über das Stoppelfeld oder durch hohes Gras, reicht ein kurzes Streifen aus, und die Granne bleibt im Fell hängen. Ein wichtiger Irrglaube: Viele Hundehalter denken, dass Grannen nur ein Problem auf ländlichen Getreidefeldern sind. Das ist falsch! Auch mitten in der Stadt lauern sie. Die sogenannte Mäusegerste wächst als hartnäckiges Unkraut an fast jedem städtischen Straßenrand, aus Pflasterritzen oder an Zäunen und trägt extrem aggressive Grannen in sich. Warum sind Grannen beim Hund so extrem gefährlich? Das Problem bei Grannen beim Hund ist nicht nur das äußere Verfangen im Fell. Die wahre Gefahr beginnt, wenn sie die Hautoberfläche erreichen. Durch ihre scharfe Spitze und die Widerhaken bohren sie sich unerbittlich durch die intakte Haut in das Gewebe des Hundes ein. Einmal eingedrungen, können sie nicht von selbst wieder herausfallen. Sie wandern förmlich durch den Körper! Auf ihrem Weg unter der Haut tragen sie massenhaft Schmutz und Bakterien mit sich. Die Folgen sind gravierend: Es entstehen extrem schmerzhafte Entzündungen, eitrige Infektionen, tief sitzende Abszesse und Fisteln. Noch gefährlicher wird es, wenn die Grannen nicht in die Haut, sondern in Körperöffnungen wie Ohren, Nase, Augen oder gar die Atemwege (beim Hecheln im Feld) gelangen. Gelangt eine Granne in die Lunge oder wird verschluckt, kann sie zu schweren Organschäden führen oder den Magen-Darm-Trakt verletzen. Wenn dein Hund ohnehin einen sensiblen Bauch hat, solltest du solche Reizungen unbedingt vermeiden. Lies hierzu auch: Was essen Hunde? Darauf solltest du unbedingt achten! 🐶 Bello's Sommer-Tipp für ein intaktes Immunsystem! Kleinere Wunden und Kratzer aus dem Gebüsch verheilen schneller, wenn das Immunsystem deines Hundes in Topform ist. Ein gesundes, glänzendes Fell (das sich leichter von Grannen befreien lässt) beginnt im Napf! 👉 Jetzt HelloBello's gesundes Frischfutter entdecken! Symptome erkennen: Wie bemerkt man Grannen beim Hund? 1. Symptome: Granne in der Pfote Die Pfoten, genauer gesagt die weichen Zwischenräume der Zehen (Schwimmhäute), sind der absolute Grannen-Magnet Nummer eins. Permanentes, fast schon manisches Lecken und Knabbern an der Pfote Plötzliches Hinken oder Lahmen nach dem Spaziergang Deutliche Rötung und eine harte, heiße Schwellung (oft wie eine kleine Beule) zwischen den Zehen Der Hund reagiert extrem schmerzempfindlich, wenn du die Pfote abtastest 2. Symptome: Granne im Ohr Hunde mit Schlappohren (wie Spaniels oder Retriever) sind hier besonders gefährdet, da die Grannen wie durch einen Trichter ins Ohrläppchen gleiten. Plötzliches, extrem heftiges und unaufhörliches Kopfschütteln Der Hund hält den Kopf schief (die betroffene Seite neigt sich nach unten) Panisches Kratzen am Ohr, oft begleitet von Winseln Starke Schmerzempfindlichkeit bei Berührung In fortgeschrittenem Stadium: Ausfluss aus dem Ohr oder Gleichgewichtsstörungen (wenn das Trommelfell verletzt ist) 3. Symptome: Granne in der Nase Beim ausgiebigen Schnüffeln am Wegesrand wird eine Granne blitzschnell wie durch einen Staubsauger eingesaugt. Plötzliches, extrem heftiges und nicht enden wollendes Niesen (oft schlägt der Hund die Nase dabei auf den Boden) Schweres Schnaufen und röchelnde Atmung Der Hund reibt sich die Nase unaufhörlich mit den Pfoten Einseitiger, anfangs wässriger, später oft blutiger Nasenausfluss Starkes Husten oder Würgen (wenn die Granne in den Rachen wandert) 4. Symptome: Granne im Auge Das ist nicht nur extrem schmerzhaft, sondern kann unbehandelt schnell zur Erblindung führen, da die Granne die Hornhaut zerkratzt. Plötzliches, starkes Zukneifen des Auges (Lidkrampf) Das Auge tränt extrem stark und ist stark gerötet Der Hund reibt mit der Pfote ständig über das Auge Starke Schwellungen des Lidrandes Gelblicher oder eitriger Augenausfluss Erste Hilfe: Was tun, wenn die Granne feststeckt? Wenn du die oben genannten Symptome für Grannen beim Hund feststellst, ist schnelles Handeln gefragt. ACHTUNG: Ist die Granne noch völlig lose und nur oberflächlich im Fell verfangen, kannst du sie problemlos mit den Fingern, einem feinen Kamm oder einer Pinzette herausziehen. Steckt die Granne aber bereits in der Haut, im Ohr, im Auge oder in der Nase, gilt absolutes Verbot für eigene "Operationen"! Versuche niemals, eine festsitzende Granne selbst mit der Pinzette aus dem Gehörgang oder der Nase zu pulen. Durch die Widerhaken bricht die Granne beim Zurückziehen extrem leicht ab. Der Rest bleibt tief im Gewebe stecken und die Entzündung wird dramatisch schlimmer. Gehe in einem solchen Fall sofort in die Tierarztpraxis! Der Tierarzt hat spezielles Werkzeug (Otoskop, feine Zangen) und kann dem Hund oft eine leichte lokale Betäubung geben, um den Fremdkörper schmerzfrei und restlos zu entfernen. Prävention: 5 Tipps, wie du deinen Hund vor Grannen schützt Grannen frühzeitig zu vermeiden, ist die allerbeste Medizin. Mit diesen 5 einfachen Maßnahmen reduzierst du das Risiko einer schmerzhaften Grannen-Verletzung für deinen Vierbeiner im Sommer enorm: Vorausschauend Spazierengehen: Meide in der Hochsaison (Juni bis August) Spaziergänge quer durch ungemähte, trockene Getreidefelder oder kniehohes, vertrocknetes Gras. Bleibe auf den gemähten Wegen und mache auch in der Stadt einen Bogen um wuchernde Mäusegerste am Rand. Die tägliche Body-Check-Routine: Mache es dir zur absoluten Gewohnheit, deinen Hund nach jedem sommerlichen Spaziergang sorgfältig abzutasten. Fahre mit den Händen durch das Fell, kontrolliere die Achseln, den Bauch und vor allem den Bereich rund um den Hals. Pfoten-Check nicht vergessen: Spreize die Zehen deines Hundes nach dem Gassi gehen leicht auseinander und wirf einen genauen Blick in die feinen Pfotenzwischenräume sowie unter die Ballen. Hier verstecken sich 90 % der Grannen! Das Fell trimmen: Halte das Fell deines Hundes in den Sommermonaten an den gefährdeten Stellen gezielt kurz. Schneide das Fell zwischen den Zehen und Ballen regelmäßig aus. Auch die Haare an der Innenseite der Ohrmuscheln sollten kurz gehalten werden, damit Grannen weniger Angriffsfläche haben. Ohren kontrollieren: Klappe die Ohren nach dem Spaziergang einmal um und schau kurz hinein. Oft hängen die Grannen erst noch im Vorhof des Ohrs, bevor sie sich durch das Schütteln tief in den Gehörgang bohren. Unser HelloBello Fazit für einen sicheren Sommer Die warme Jahreszeit soll Spaß machen und nicht von ständiger Sorge geprägt sein! Grannen beim Hund sind zwar ein echtes und potenziell gefährliches Problem, aber wenn du aufmerksam bist, lassen sich die meisten Dramen wunderbar verhindern. Meide trockene Felder, greife nach dem Spaziergang routiniert zur Bürste und kontrolliere besonders die Pfoten und Ohren deines Lieblings. Sollte dein Hund dennoch plötzlich niesen, hinken oder den Kopf schütteln, zögere nicht, den Tierarzt aufzusuchen. Mit etwas Vorsicht und der richtigen Fellpflege steht euren ausgelassenen, entspannten Sommerabenteuern absolut nichts im Wege! Anita Lorber
Der Golden Retriever (oft liebevoll "Goldie" genannt) ist eine faszinierende und weltweit unfassbar beliebte Hunderasse mit einer reichen Geschichte und bemerkenswerten Eigenschaften. Ursprünglich in Schottland für die Jagd gezüchtet, ist er heute vor allem als treuer, gutmütiger Familienhund und extrem zuverlässiger Arbeitshund bekannt. In diesem umfassenden Blogbeitrag geben wir dir einen detaillierten Einblick in die Charaktereigenschaften, die Bedürfnisse und die Gesundheit dieser wundervollen Tiere. Wenn du mit dem Gedanken spielst, dein Leben mit einem Goldie zu teilen, oder deinen treuen Begleiter einfach noch besser verstehen möchtest, bist du hier genau richtig! Inhaltsverzeichnis Alles Wichtige zur beliebten Hunderasse: Der Golden Retriever 1. Wie alt wird ein Golden Retriever? 2. Wie groß wird ein Golden Retriever? 3. Wann ist ein Golden Retriever ausgewachsen? 4. Wie viel wiegt ein Golden Retriever? 5. Woher stammt der Golden Retriever? 6. Wie ist der Charakter eines Golden Retrievers? 7. Richtige Haltung, Erziehung und Temperament? 8. Was ist das beste Futter für einen Golden Retriever? 9. Welche Mischformen gibt es beim Golden Retriever? 10. Was ist bei Golden Retriever-Welpen zu beachten? 11. In welchen Farben gibt es Golden Retriever? 12. Wie viel Pflege braucht ein Golden Retriever? 13. Typische gesundheitliche Probleme der Rasse? 14. Wieviel kostet ein Golden Retriever? Golden Retriever: Unser Fazit Alles Wichtige zur beliebten Hunderasse: Der Golden Retriever Wir haben die häufigsten Fragen unserer Community gesammelt. Hier sind die 14 wichtigsten Fragen und Antworten rund um den Golden Retriever, damit du bestens auf das Leben mit dieser tollen Fellnase vorbereitet bist. 1. Wie alt wird ein Golden Retriever? Die durchschnittliche Lebenserwartung eines gesunden Golden Retrievers liegt in der Regel zwischen 10 und 12 Jahren. Es gibt jedoch auch viele Ausnahmen, bei denen diese robusten Hunde ein höheres Alter erreichen und bis zu 14 oder sogar stolze 15 Jahre alt werden können. Die Lebenserwartung wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst: Eine gute genetische Veranlagung, regelmäßige tierärztliche Untersuchungen und ausreichend Bewegung spielen eine große Rolle. Besonders wichtig ist jedoch eine gesunde Ernährung, zum Beispiel durch leicht verdauliches HelloBello Frischfutter. Liebevolle Pflege und mentale Auslastung tragen maßgeblich dazu bei, ihm ein langes, erfülltes Leben zu ermöglichen. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! 2. Wie groß wird ein Golden Retriever? Der Goldie zählt zu den mittelgroßen bis großen Hunderassen. Ein ausgewachsener Rüde erreicht normalerweise eine beeindruckende Schulterhöhe von etwa 56 bis 61 cm. Hündinnen sind mit einer Schulterhöhe von etwa 51 bis 56 cm meistens etwas kleiner und zierlicher. Zusätzlich zum Größenunterschied variiert auch die Körperform, wobei Rüden in der Regel deutlich kräftiger gebaut sind. Diese Statur macht ihn zu einem idealen, robusten Begleiter für aktive Familien. 3. Wann ist ein Golden Retriever ausgewachsen? Auch wenn sie oft schon früher ihre finale Größe erreichen, gelten Golden Retriever erst im Alter von 18 bis 24 Monaten als vollständig ausgewachsen. In dieser Zeit durchlaufen sie verschiedene Entwicklungsphasen. Zuerst schießen sie in die Höhe, danach legen sie an Breite und Muskelmasse zu. Auch ihr charakteristisches, dichtes und wasserabweisendes Fell bildet sich erst im Laufe dieser Monate vollständig aus. Zudem reifen sie in dieser Zeit auch geistig vom verspielten Welpen zum souveränen erwachsenen Hund heran. 4. Wie viel wiegt ein Golden Retriever? Das Idealgewicht variiert je nach Geschlecht, Größe und Zuchtlinie. Rüden wiegen im gesunden Normalzustand meist zwischen 29 und 34 kg, während Hündinnen mit 25 bis 29 kg etwas leichter sind. Da die Rasse leider sehr anfällig für Übergewicht ist, solltest du die Figur deines Hundes gut im Blick behalten. Übergewicht erkennst du an einem rundlichen Körperbau, bei dem die Taille verschwunden ist, und an Fettdepots am Rutenansatz. Die Rippen deines Hundes solltest du bei leichtem Druck immer gut ertasten können. 5. Woher stammt der Golden Retriever? Die Wurzeln dieser Rasse liegen im Schottland des 19. Jahrhunderts. Lord Tweedmouth hatte das Ziel, einen perfekten Apportierhund für die Jagd auf Wasservögel zu züchten, der gleichzeitig einen extrem freundlichen und weichen Charakter besitzt. Er kreuzte unter anderem den mittlerweile ausgestorbenen Tweed Water Spaniel mit dem Wavy-Coated Retriever, dem Irish Setter und dem Bloodhound. Durch diese gezielte Zucht entstand der wunderbare Retriever, wie wir ihn heute kennen und lieben. 6. Wie ist der Charakter eines Golden Retrievers? Wenn es ein Wort gibt, das den Charakter perfekt beschreibt, dann ist es "menschenbezogen". Der Golden Retriever ist berühmt für seine sanftmütige, geduldige und überaus freundliche Natur. Goldies binden sich extrem eng an ihre Familie und lieben es, überall dabei zu sein. Sie zeichnen sich durch ihren ausgeprägten "Will to please" aus – sie möchten ihren Menschen unbedingt gefallen. Dank ihrer hohen Intelligenz werden sie häufig als Therapiehund, Assistenzhund oder Rettungshund eingesetzt. Aggressionen sind dieser Rasse bei guter Prägung völlig fremd. 7. Richtige Haltung, Erziehung und Temperament? Ein Goldie ist kein Hund, der den ganzen Tag nur auf dem Sofa liegen möchte. Er ist aktiv, sportlich und arbeitsfreudig. Bei der Haltung ist es immens wichtig, ihm täglich genügend Bewegung in Form von langen Spaziergängen anzubieten. Zudem liebt diese Rasse das Wasser abgöttisch! Die Erziehung gelingt am besten mit liebevoller Konsequenz und positiver Verstärkung. Durch ihre Klugheit lernen sie Grundkommandos rasend schnell. Auch geistige Auslastung, wie zum Beispiel Dummy-Training oder Suchspiele, ist essenziell, um einen ausgeglichenen und glücklichen Hund zu haben. 8. Was ist das beste Futter für einen Golden Retriever? Da diese Rasse zu Gelenkproblemen und Übergewicht neigt, ist die Wahl des richtigen Futters von enormer Bedeutung. Das ideale Hundefutter sollte hochwertige tierische Proteine für den Erhalt der Muskulatur und gesunde Fette (wie Omega-3-Fettsäuren) für Haut und Fell enthalten. HelloBello Frischfutter wird bei niedrigen Temperaturen schonend gekocht, ist frei von unnötigen Füllstoffen und wird exakt auf die individuellen Bedürfnisse deines Retrievers abgestimmt. Durch unseren Algorithmus berechnen wir die exakte Kalorienmenge, um Übergewicht effektiv vorzubeugen. 9. Welche Mischformen gibt es beim Golden Retriever? In den letzten Jahren sind sogenannte Designerhunde immer beliebter geworden, bei denen der Goldie ganz bewusst mit anderen Rassen gekreuzt wird. Die bekanntesten Mischlinge sind der Goldendoodle (gekreuzt mit einem Pudel, oft begehrt wegen der hypoallergenen Fellbeschaffenheit), der Goldador (mit Labrador Retriever) und der Goberian (mit Siberian Husky). Diese Mixe vereinen oft die charmanten Eigenschaften beider Elternteile. 10. Was ist bei Golden Retriever-Welpen zu beachten? Die ersten Monate im Leben eines Welpen sind absolut prägend. Eine gute und behutsame Sozialisierung ist der Schlüssel für ein entspanntes späteres Hundeleben. Mache deinen Welpen früh, aber ohne Stress, mit verschiedenen Menschen, Tieren, Umweltreizen und Alltagsgeräuschen vertraut. Auch die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle im Welpenalter: Für ein gesundes Knochenwachstum (nicht zu schnell wachsen!) ist eine speziell angepasste Nährstoffversorgung unerlässlich. HelloBello Welpenfutter liefert deinem kleinen Goldschatz genau das, was er für einen perfekten Start ins Leben braucht. Teste HelloBello für deinen Welpen und spare auf deine erste Lieferung! 11. In welchen Farben gibt es Golden Retriever? Wie der Name schon verrät, ist das Fell goldfarben. Doch das Spektrum reicht von einem sehr hellen Cremeton (hellgolden) bis hin zu einem satten, dunklen Gold (fast rötlich). Der charakteristische goldene Schimmer ist das unverkennbare Markenzeichen. Generell unterscheidet man heute oft zwischen der "britischen" (eher heller und kompakter) und der "amerikanischen" Linie (oft dunkler, schlanker und langbeiniger). 12. Wie viel Pflege braucht ein Golden Retriever? Das üppige, doppelte Fell (mit viel Unterwolle) erfordert regelmäßige Fellpflege. Du solltest deinen Liebling mindestens mehrmals pro Woche gründlich bürsten, um lose Haare zu entfernen und schmerzhaften Verfilzungen vorzubeugen – besonders im Frühjahr und Herbst während des Fellwechsels. Besondere Aufmerksamkeit benötigen auch die Hängeohren, die regelmäßig auf Schmutz und Infektionen kontrolliert werden sollten. 13. Typische gesundheitliche Probleme der Rasse? Wie viele Rassehunde hat leider auch der Goldie bestimmte genetische Prädispositionen für Krankheiten. Dazu zählen vor allem Gelenkerkrankungen wie die Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellbogendysplasie (ED). Aber auch Augenerkrankungen, Allergien und verschiedene Krebserkrankungen kommen leider überdurchschnittlich oft vor. Achte bei der Anschaffung unbedingt auf einen verantwortungsvollen Züchter, der alle Elterntiere streng gesundheitlich prüfen lässt! 14. Wieviel kostet ein Golden Retriever? Die reinen Anschaffungskosten für einen gesunden Welpen von einem seriösen, anerkannten Züchter liegen aktuell zwischen 1.500 und 2.500 Euro. Doch das ist nur der Anfang! Bedenke unbedingt die laufenden Kosten, die über ein ganzes Hundeleben hinweg anfallen. Dazu zählen hochwertiges Futter, Hundehaftpflicht, Hundesteuer, Erstausstattung, Hundeschule und natürlich tierärztliche Routineuntersuchungen sowie Rücklagen für den Krankheitsfall. Golden Retriever: Unser Fazit Zusammenfassend kann man sagen, dass Golden Retriever wahrhaftig wunderbare Familienhunde sind, die durch ihre liebevolle, sanfte Art jedes Herz im Sturm erobern. Sie bringen viel Energie mit und fordern von ihren Haltern Zeit, Liebe und aktive körperliche sowie geistige Beschäftigung. Wenn du bereit bist, die Verantwortung für die nächsten 10 bis 15 Jahre zu übernehmen und deinen Hund artgerecht auszulasten und zu ernähren, wirst du im Golden Retriever einen unvergleichlich treuen Begleiter fürs Leben finden! Anita Lorber
Immer mehr Menschen machen Urlaub mit Hund, da sie ihre geliebten Vierbeiner in der schönsten Zeit des Jahres einfach nicht zu Hause oder in einer Hundepension lassen möchten. Ein Hund gehört für uns schließlich zur Familie! Ganz egal, ob du mit deinem Hund einen abenteuerlichen Roadtrip ans Meer machen möchtest, eine ruhige Wanderung in den Bergen planst oder sogar eine Flugreise ins Ausland vorhast – mit der absolut richtigen Vorbereitung kann das Reisen mit deinem Vierbeiner zu einem unvergesslichen, stressfreien Erlebnis für euch beide werden. In diesem ausführlichen Blogpost beantworten wir die 6 häufigsten und wichtigsten Fragen zum Thema Urlaub mit Hund. Wir helfen dir bei der Planung, zeigen dir die hundefreundlichsten Länder und verraten dir, wie du böse Überraschungen an der Grenze vermeidest. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! Inhaltsverzeichnis Frage 1: Welche Reiseziele sind wirklich hundefreundlich? Deutschland (Heimaturlaub) Niederlande Schweden Dänemark Frage 2: Welche Transportmöglichkeiten gibt es? Frage 3: Wie reisen Hunde am besten in der Bahn? Frage 4: Wie reisen Hunde im Flugzeug? Frage 5: Welche Dokumente benötige ich für das Reisen mit Hund? Frage 6: Wie minimiere ich den Stress für meinen Hund? Unser HelloBello Fazit: Gute Reise! Frage 1: Welche Reiseziele sind wirklich hundefreundlich? Es gibt viele wunderschöne Städte und Regionen in Europa, die extrem hundefreundlich sind. Immer mehr Hotels, gemütliche Ferienhäuser und naturnahe Campingplätze erlauben Hunde nicht nur, sondern heißen sie herzlich willkommen und bieten oft sogar eine tolle Grundausstattung wie Hundebetten, Näpfe oder eigene kleine Gärten an. Besonders beliebt und erwiesenermaßen hundefreundlich sind folgende Reiseziele für einen Urlaub mit Hund: Deutschland (Heimaturlaub) Deutschland ist bekannt für seine ausgeprägte Hundefreundlichkeit und bietet sich für kurze Anreisen perfekt an. In den meisten Städten gibt es riesige Hundefreilaufzonen und Parks. Die meisten Cafés und Restaurants sind extrem hundefreundlich und stellen unaufgefordert einen Wassernapf bereit. Von den endlosen Stränden an Nord- und Ostsee bis hin zu den malerischen Wanderwegen im Schwarzwald oder im Allgäu – Deutschland ist ein Paradies für Hunde. Niederlande Wenn du einen Urlaub mit Hund am Meer planst, sind die Niederlande (Holland) ein absolutes Traumziel! Das Land ist sehr hundefreundlich. In fast allen Restaurants und Strandpavillons sind unsere Hunde herzlich willkommen. Es gibt unzählige, breite Hundestrände. Im Sommer gelten an einigen Hauptstränden oft Leinenpflichten, aber es gibt fantastische, riesige Strandabschnitte, wo Hunde sogar ganzjährig komplett ohne Leine im Sand toben und im Meer baden dürfen. Schweden Schweden gilt unter Kennern als eines der hundefreundlichsten Länder der ganzen Welt. Es gibt endlose, atemberaubende Wanderwege durch Wälder und an Seen, auf denen unsere Vierbeiner die Natur erkunden können. Auch in Großstädten wie Stockholm und Göteborg findet man zahlreiche hundefreundliche Unterkünfte. Achtung: In Schweden herrscht ein sehr hohes Bewusstsein für die Natur, daher gilt im Sommer oft eine strikte Leinenpflicht im Wald, um Wildtiere zu schützen. Dänemark Auch unser Nachbar Dänemark gilt als extrem hundefreundliches Land. Es gibt traumhafte, oft fast menschenleere Strände und speziell eingezäunte "Hundeskove" (Hundewälder), in denen Hunde frei laufen dürfen.Wichtiger Hinweis für Dänemark: Informiere dich vorab zwingend über das dänische Hundegesetz! Bestimmte Hunderassen (sogenannte Listenhunde) dürfen absolut nicht nach Dänemark einreisen. Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! Frage 2: Welche Transportmöglichkeiten gibt es? Die Wahl des richtigen Transportmittels ist essenziell für einen entspannten Start in den Urlaub mit Hund. Die bei weitem gängigste, flexibelste und für den Hund meist entspannteste Methode ist das Reisen mit dem eigenen Auto. Im Auto kannst du die Pausen völlig flexibel einteilen, die Klimaanlage nach den Bedürfnissen deines Hundes regulieren und sein gewohntes Körbchen mitnehmen. Wichtig ist hier die absolute Sicherheit: Der Hund muss durch eine stabile, fest verbaute Transportbox im Kofferraum oder durch ein spezielles, Crash-getestetes Anschnallgeschirr auf der Rückbank gesichert sein.Achtung: Denke im Sommer immer an die Gefahr von Überhitzung! Lies auch: Hund und Hitze – ein gefährliches Duo. Frage 3: Wie reisen Hunde am besten in der Bahn? Eine Bahnfahrt kann sehr entspannt sein, erfordert aber Übung. In den meisten Zügen (wie der Deutschen Bahn) besteht für Hunde, die nicht in einer geschlossenen Transportbox reisen, eine strikte Leinen- und Maulkorbpflicht! Diesen Maulkorb musst du unbedingt Wochen vorher zu Hause positiv aufbauen. Kleine Hunde (bis zur Größe einer Hauskatze) können oft kostenlos in einer Transporttasche reisen. Für größere Hunde musst du in der Regel ein separates Ticket (oft zum halben Preis) kaufen. Damit dein Hund nicht zusätzlichem, enormem Stress ausgesetzt ist, vermeide es unbedingt, zu den Stoßzeiten (Freitagnachmittag oder im Berufsverkehr) mit der vollen Bahn zu reisen. Frage 4: Wie reisen Hunde im Flugzeug? Das Reisen mit Hunden im Flugzeug bedeutet für das Tier enormen Stress und sollte extrem gut geplant oder, wenn möglich, vermieden werden. Jede Fluggesellschaft hat eigene, sehr strenge Regeln für den Urlaub mit Hund. Kleine Hunde (meist bis zu einem Maximalgewicht von 6 bis 8 kg inklusive Tasche) dürfen oft in einer speziellen, weichen Transporttasche im Passagierraum (Kabine) mitfliegen. Sie dürfen die Tasche während des gesamten Fluges jedoch nicht verlassen! Größere Hunde müssen zwingend in speziellen, flugtauglichen Transportboxen (IATA-Norm) im klimatisierten Frachtraum reisen. Dies kann für den Hund sehr beängstigend sein, da er von dir getrennt ist und lauten Geräuschen ausgesetzt ist. Melde deinen Hund immer extrem frühzeitig bei der Airline an, da die Plätze für Tiere pro Flug oft streng limitiert sind. Frage 5: Welche Dokumente benötige ich für das Reisen mit Hund? Bürokratie muss leider sein. Je nach Reiseziel können die erforderlichen Dokumente für deinen Vierbeiner stark variieren. Innerhalb der Europäischen Union (EU) ist die Regelung recht einheitlich. Du brauchst zwingend: Den blauen EU-Heimtierausweis (vom Tierarzt ausgestellt). Einen gültigen, intakten Mikrochip zur eindeutigen Identifikation. Eine gültige Tollwutimpfung (diese muss mindestens 21 Tage vor Grenzübertritt erfolgt sein!). Achtung bei Reisen in den Süden oder nach Großbritannien: Einige Länder (wie z.B. Norwegen, Finnland oder UK) verlangen zusätzlich eine spezielle, tierärztlich dokumentierte Bandwurmbehandlung (Echinococcus), die exakt 24 bis 120 Stunden vor der Einreise durchgeführt werden muss. Informiere dich immer Monate vorher auf der Seite des Auswärtigen Amtes! Frage 6: Wie minimiere ich den Stress für meinen Hund? Ein Urlaub mit Hund soll Erholung sein. Um Stress zu vermeiden, beginnt die Arbeit lange vor der Abreise. Reisekrankheit vorbeugen: Wenn dein Hund beim Autofahren spucken muss, gewöhne ihn wochenlang in kleinsten, positiven Schritten an das Auto. Dein Tierarzt kann im Notfall auch milde Medikamente gegen Reiseübelkeit verschreiben. Die gewohnte Umgebung mitnehmen: Hunde lieben ihre Routinen. Nimm unbedingt sein eigenes, ungewaschenes Körbchen, seine Lieblingsdecke und sein Lieblingsspielzeug mit in die Ferienwohnung. Der vertraute Geruch gibt ihm sofort Sicherheit in der fremden Umgebung. Vorsicht beim Futterwechsel: Der Stress der Reise schlägt oft auf den Magen. Kaufe im Ausland nicht plötzlich ein völlig fremdes Futter! Das führt fast immer zu starkem Durchfall, was den Urlaub ruiniert. Nimm ausreichend von seinem gewohnten Futter mit. Unser HelloBello Fazit: Gute Reise! Ein Urlaub mit Hund schweißt euch als Team noch enger zusammen und schafft unvergessliche Erinnerungen! Wenn du das Reiseziel mit Bedacht auswählst, die Transportbox frühzeitig positiv aufbaust und die Einreisebestimmungen beachtest, steht einem fantastischen Roadtrip ans Meer oder in die Berge nichts mehr im Wege. Vergiss nicht, dein hochverdauliches, frisch gekochtes Futter von HelloBello einzupacken (oder direkt an den Urlaubsort schicken zu lassen), damit dein Liebling jeden Urlaubstag voller Energie und mit einem glücklichen Bauch genießen kann. Wir wünschen euch eine erholsame, sonnige und stressfreie Auszeit! 🧳 Perfekt vorbereitet in den Urlaub! Tu dem Bauch deines Hundes auf Reisen etwas Gutes und setze auf unser frisch gekochtes FRISCHFUTTER Jetzt bestellen Anita Lorber
Hundebesitzer aufgepasst: Der Sommer ist da! Es ist endlich wieder Zeit für Eiscreme, ausgiebiges Baden und gemütliches Brutzeln in der warmen Sonne. Doch alles, was wir Menschen am Sommer und der Wärme so sehr lieben, kann für unsere geliebten Vierbeiner wahnsinnig schnell zu einer extrem gefährlichen Belastung werden. Hund und Hitze sind nämlich ein absolut gefährliches Duo. Wir Menschen können frei und selbstbestimmt entscheiden, wie wir unseren Körper abkühlen, wann wir in den Schatten gehen und wie viel Sonne wir vertragen. Wir können uns luftig kleiden und schwitzen. Aber wie machen Hunde das? Hunde sind im Sommer vollkommen auf die Fürsorge und Umsicht ihrer Halter angewiesen. In diesem ausführlichen Ratgeber erklären wir dir, warum Hunde so extrem hitzeempfindlich sind, wie du sie an heißen Tagen optimal unterstützt und welche tödlichen Gefahren im Alltag lauern. Inhaltsverzeichnis Nicht alle Hunde empfinden Hitze gleich Haben Hunde eigentlich Schweißdrüsen? So einfach kannst du deinem Hund bei Hitze helfen Trinken und Füttern an heißen Tagen Die Wahl des Futters macht den Unterschied! Kreative Trink-Animation für faule Trinker Hilfsmittel aus dem Fachhandel: Was bringt wirklich Kühlung? Gefahr: Hitzschlag und Wasservergiftung Die unterschätzte Gefahr: Wasservergiftung Fazit: Den Sommer gemeinsam und sicher genießen Nicht alle Hunde empfinden Hitze gleich Bevor wir zu den Tipps kommen, ist es wichtig zu verstehen, dass nicht jeder Hund gleichermaßen unter den hohen Temperaturen leidet. Herkunft, Fellbeschaffenheit, Alter und die Rasse des Hundes spielen eine absolut entscheidende Rolle bei der Hitzetoleranz. Ein Siberian Husky, der genetisch für eisige Schneelandschaften gezüchtet wurde, wird sich im Hochsommer bei 30 Grad niemals so wohl fühlen wie ein afrikanischer Rhodesian Ridgeback, der die Wärme liebt. Besonders schwer haben es im Sommer jedoch folgende Hunde: Kurznasige Rassen (Brachyzephalie): Möpse, französische Bulldoggen oder Boxer haben durch ihre verkürzten Atemwege massive Probleme, die lebenswichtige Luft zur Kühlung einzuatmen. Bei ihnen droht ein Hitzschlag extrem schnell! Stark übergewichtige Hunde: Eine dicke Fettschicht isoliert den Körper zusätzlich und der Kreislauf ist ohnehin schon stark belastet. Kranke und ältere Hunde: Senioren und Hunde mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden enorm unter drückender Schwüle. Hunde mit extrem dickem Fell: Besonders Rassen mit viel dichter Unterwolle (wie Neufundländer oder Berner Sennenhunde) kämpfen mit der Hitze. Diese Hunde brauchen im Sommer deine ganz besondere Aufmerksamkeit, sehr viel Ruhe und sanfte Pflege, um die heißen Hundstage gut und sicher zu überstehen. Haben Hunde eigentlich Schweißdrüsen? Eine der häufigsten Fragen, wenn es um das Thema Hund und Hitze geht: Können Hunde eigentlich schwitzen? Die Antwort lautet: Ja, aber komplett anders als wir Menschen! Hunde besitzen fast keine Schweißdrüsen am restlichen Körper. Sie haben lediglich an ihren kleinen Pfotenballen einige wenige Schweißdrüsen. Vielleicht hast du an sehr heißen Tagen schon einmal winzige, feuchte Pfotenabdrücke auf den Fliesen oder dem Laminat entdeckt? Das ist Hunde-Schweiß! Da diese winzige Fläche an den Pfoten aber bei Weitem nicht ausreicht, um den gesamten, pelzigen Körper abzukühlen, nutzen Hunde eine andere, sehr effektive Methode: Das Hecheln. An heißen Tagen hängt die Zunge deines Hundes oft weit aus dem Maul heraus und er hechelt schnell und flach. Dabei wird die warme Luft über die weit geöffnete Maulhöhle ausgeatmet, wobei der Speichel auf der großen Zungenoberfläche und den Schleimhäuten verdunstet. Diese Verdunstung sorgt für die lebenswichtige Abkühlung des Blutes. Je stärker und schneller der Hund hechelt, desto mehr wird der Körper gekühlt. Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! So einfach kannst du deinem Hund bei Hitze helfen Für Hundebesitzer ist es unerlässlich, den Hund an heißen Tagen ganz genau im Blick zu behalten und ihm mit einfachen, aber wirkungsvollen Tricks den Alltag zu erleichtern: Mittagshitze streng vermeiden! Verlege die großen Spaziergänge zwingend in die ganz frühen, noch kühlen Morgenstunden oder in den späten Abend. Mittags reicht eine Mini-Runde zum Lösen. Immer Wasser dabei haben: Bei Ausflügen und Spaziergängen musst du im Sommer immer ausreichend frisches Wasser und einen Reisenapf mitnehmen. Asphalt ist Lava! Das Laufen auf Asphalt musst du so gut es geht vermeiden. Mach den 5-Sekunden-Test: Wenn du deinen eigenen Handrücken nicht länger als 5 Sekunden auf den Straßen-Asphalt legen kannst, ist er für empfindliche Hundepfoten definitiv zu heiß und führt zu schlimmen Verbrennungen! Kein Extremsport: Fahrradtouren, Joggen oder anstrengende Inlinertouren solltest du bei über 20 Grad besser ohne deinen Hund genießen. Kühle Schattenplätze: Sorge in der Wohnung und im Garten immer für ausreichend kühle Schattenplätze (z. B. auf Fliesen), auf die sich der Hund jederzeit selbstständig zurückziehen kann. ⚠️ Die wichtigste Regel überhaupt! Den Hund NIEMALS im Auto lassen! Schon bei angenehmen 20 Grad Außentemperatur verwandelt sich das Innere eines Autos durch die Sonneneinstrahlung in extrem kurzer Zeit in einen lebensgefährlichen Backofen. Ein leicht geöffnetes Fenster reicht absolut nicht aus. Jedes Jahr sterben Hunde qualvoll im Auto. Trinken und Füttern an heißen Tagen Trinkt mein Hund bei dieser Hitze eigentlich genug? Zur ersten Beruhigung: Gesunde Hunde haben grundsätzlich ein sehr gutes, instinktives Gespür dafür, wie viel Wasser ihr Körper braucht. Sie trinken von sich aus genug, solange sie permanenten Zugang zu mehreren, frischen Trinkwasserquellen haben. Trotzdem kann es nicht schaden, die Wasseraufnahme deines Lieblings besonders während einer langen Hitzeperiode im Blick zu behalten. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! Die Wahl des Futters macht den Unterschied! Ein Futter mit einem von Natur aus sehr hohen Feuchtigkeitsgehalt kann an solchen heißen Tagen eine gigantische Hilfe sein, um den Kreislauf zu unterstützen! Das hochwertige, frisch gekochte Hundefutter von HelloBello enthält beispielsweise von Haus aus ca. 70 % wertvolle Feuchtigkeit und sichert so schon während der Mahlzeit einen extrem großen Teil der täglichen Wasserversorgung deines Hundes. Im Vergleich dazu hat herkömmliches, oft stark gepresstes Trockenfutter in der Regel nur zwischen 3 % bis 11 % Feuchtigkeit. Der Hund muss nach einer Trockenfutter-Mahlzeit deutlich mehr trinken, um ausreichend hydriert zu sein und die Nieren zu spülen. Kreative Trink-Animation für faule Trinker Möchtest du deinen Hund aktiv dazu animieren, noch etwas mehr Wasser zu sich zu nehmen? Dann mach doch einfach ein kleines, feuchtes Spiel daraus! Nimm dazu eine flache Schüssel mit Wasser und wirf ein paar seiner liebsten kleinen Hundekekse hinein. Der Hund muss die Snacks nun vorsichtig aus dem Wasser fischen. So kannst du dir absolut sicher sein, dass dein Vierbeiner noch ein bisschen Wasser aufnimmt, und es ist gleichzeitig eine abwechslungsreiche Beschäftigung. Hilfsmittel aus dem Fachhandel: Was bringt wirklich Kühlung? Mittlerweile gibt es zahlreiche, oft teure Produkte im Tierhandel, die deinem Hund helfen sollen, sich an heißen Tagen abzukühlen. Allerdings sind nicht alle davon so hilfreich und sicher, wie es auf den ersten Blick scheint. Vorsicht bei Kühlwesten: Spezielle Kühlwesten und Kühlschals werden dem Hund oft eng angezogen. Bei diesen Produkten hat der Hund aber keinerlei Möglichkeit, der ständigen Kälte zu entkommen, wenn es ihm unangenehm wird oder er friert. Das kann schnell zu Erkältungen oder Blasenentzündungen führen. Besser: Kühlmatten: Deutlich geeigneter und tiergerechter sind spezielle Kühlmatten (mit Gel) oder auch einfach ein nasses, kühles Frottee-Handtuch auf dem Boden. Darauf kann dein Hund sich ganz freiwillig legen, wenn er es möchte, und selbst entscheiden, wann es ihm wieder reicht. Kein Handtuch AUF den Hund: Wichtig ist, dass die Matte oder das nasse Handtuch niemals (!) über den Rücken des Hundes gelegt wird. Ansonsten entsteht unter dem Stoff schnell eine gefährliche, heiße Staunässe und anstatt zu kühlen, wird der Hundekörper noch wärmer. Gefahr: Hitzschlag und Wasservergiftung Wenn Hund und Hitze aufeinandertreffen, droht die Gefahr eines Hitzschlags (Hyperthermie). Die normale Körpertemperatur eines Hundes liegt zwischen 38 und 39 Grad. Steigt sie auf über 40 Grad, wird es lebensgefährlich, da die körpereigenen Proteine gerinnen. Symptome eines Hitzschlags: Extrem starkes, lautes Hecheln mit lang gezogener Zunge Tiefrote bis blaue Schleimhäute im Maul Apathie, Taumeln und Gleichgewichtsstörungen Erbrechen und Durchfall Krampfanfälle und Bewusstlosigkeit Erste Hilfe: Bringe den Hund sofort in den Schatten! Kühle ihn ganz langsam (!) mit nassen, kühlen (nicht eiskalten!) Tüchern an den Pfoten und Beinen ab. Biete ihm schluckweise Wasser an und fahre sofort zum Tierarzt! Die unterschätzte Gefahr: Wasservergiftung Paradoxerweise kann auch zu viel Wasser im Sommer gefährlich werden. Wenn ein Hund beim Baden unkontrolliert und stundenlang nach dem Gartenschlauch schnappt oder Bälle aus dem See apportiert, kann er lebensbedrohlich viel Wasser schlucken. Die Elektrolyte entgleisen und das Gehirn schwillt an. Alles zu dieser unsichtbaren Gefahr erfährst du in unserem Beitrag: Wasservergiftung beim Hund: Symptome, Behandlung & Prävention. Fazit: Den Sommer gemeinsam und sicher genießen An heißen Sommertagen ist dein Hund mehr denn je auf deinen Verstand und deine liebevolle Unterstützung angewiesen! Genießt den Sommer einfach gemeinsam im kühlen Schatten, mit reichlich frischem Wasser und vielleicht etwas kühlem Obst. Pürierte Beeren und ein Stück Wassermelone (ohne Kerne!) kannst du wunderbar mit deinem Vierbeiner teilen – eine tolle, extrem gesunde Erfrischung für Hund und Mensch. Vergiss nicht, Spaziergänge strikt in die kühleren Morgen- oder Abendstunden zu verlegen und heißen Asphalt absolut zu meiden. Ein kühler Liegeplatz und ein saftiges, feuchtigkeitsreiches Futter helfen zusätzlich, deinen Hund angenehm hydriert zu halten. So wird der Sommer für euch beide nicht nur entspannt, sondern vor allem sicher! Anita Lorber Bereit, deinem Hund ein gesünderes und längeres Leben zu schenken? 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Der Sommer ist für uns und unsere Vierbeiner die schönste Zeit des Jahres. Wir genießen lange Spaziergänge in der Natur, laue Abende und Ausflüge ins Grüne. Doch sobald die Wiesen hoch stehen und das Getreide auf den Feldern trocknet, lauert eine oft völlig unterschätzte, unsichtbare Gefahr im hohen Gras: Grannen! Was für uns Menschen lediglich ein kleines Piksen an der Wade bedeutet, kann für unsere tierischen Begleiter zu einem echten medizinischen Notfall werden. Grannen beim Hund sind eine massive potenzielle Gefahr, die man als verantwortungsvoller Hundehalter unbedingt kennen und niemals unterschätzen sollte. In unserem ausführlichen Blogartikel erfährst du im Detail, was genau diese tückischen Pflanzenteile sind, warum sie sich wie kleine Pfeile durch den Hundekörper bohren können, an welchen Symptomen du erkennst, dass dein Hund davon betroffen ist, und mit welchen simplen, aber effektiven Tipps du ihn davor schützen kannst. Inhaltsverzeichnis Was genau sind eigentlich Grannen? Wann ist Grannenzeit und wo lauern sie? Warum sind Grannen beim Hund so extrem gefährlich? Symptome erkennen: Wie bemerkt man Grannen beim Hund? Erste Hilfe: Was tun, wenn die Granne feststeckt? Prävention: 5 Tipps, wie du deinen Hund vor Grannen schützt Unser HelloBello Fazit für einen sicheren Sommer Was genau sind eigentlich Grannen? Um den Feind zu besiegen, muss man ihn kennen. Grannen sind im Grunde genommen winzige, oft borstige Pflanzenteile (die sogenannten Ähren), die bei vielen Pflanzenfamilien das Samenkorn umschließen. Man findet sie vor allem in der großen Familie der Süßgräser (Poaceae), zu denen landwirtschaftliche Getreidearten wie Weizen, Gerste, Roggen und Hafer gehören. Das absolut Tückische an diesen kleinen Pflanzenteilen ist ihre anatomische Beschaffenheit. Grannen besitzen winzige, mikroskopisch kleine Borsten und Widerhaken. Durch diese pfeilartige Struktur haben sie eine fatale Eigenschaft: Sie können sich nur in eine einzige Richtung bewegen – nämlich vorwärts! Sobald sie sich im Fell unserer Vierbeiner verhakt haben, wandern sie durch jede Bewegung des Hundes unaufhaltsam tiefer in Richtung der Haut. Wann ist Grannenzeit und wo lauern sie? Die klassische Grannenzeit beginnt bereits im späten Frühjahr (Mai/Juni) und erstreckt sich über den gesamten Hochsommer bis in den Spätsommer und frühen Herbst hinein. Besonders gefährlich wird es, wenn die Temperaturen steigen, die Pflanzenteile auf den Feldern und Wiesen vertrocknen und schließlich von der Pflanze abfallen oder leicht abstreifbar sind. Laufen die Hunde nun freudig über das Stoppelfeld oder durch hohes Gras, reicht ein kurzes Streifen aus, und die Granne bleibt im Fell hängen. Ein wichtiger Irrglaube: Viele Hundehalter denken, dass Grannen nur ein Problem auf ländlichen Getreidefeldern sind. Das ist falsch! Auch mitten in der Stadt lauern sie. Die sogenannte Mäusegerste wächst als hartnäckiges Unkraut an fast jedem städtischen Straßenrand, aus Pflasterritzen oder an Zäunen und trägt extrem aggressive Grannen in sich. Warum sind Grannen beim Hund so extrem gefährlich? Das Problem bei Grannen beim Hund ist nicht nur das äußere Verfangen im Fell. Die wahre Gefahr beginnt, wenn sie die Hautoberfläche erreichen. Durch ihre scharfe Spitze und die Widerhaken bohren sie sich unerbittlich durch die intakte Haut in das Gewebe des Hundes ein. Einmal eingedrungen, können sie nicht von selbst wieder herausfallen. Sie wandern förmlich durch den Körper! Auf ihrem Weg unter der Haut tragen sie massenhaft Schmutz und Bakterien mit sich. Die Folgen sind gravierend: Es entstehen extrem schmerzhafte Entzündungen, eitrige Infektionen, tief sitzende Abszesse und Fisteln. Noch gefährlicher wird es, wenn die Grannen nicht in die Haut, sondern in Körperöffnungen wie Ohren, Nase, Augen oder gar die Atemwege (beim Hecheln im Feld) gelangen. Gelangt eine Granne in die Lunge oder wird verschluckt, kann sie zu schweren Organschäden führen oder den Magen-Darm-Trakt verletzen. Wenn dein Hund ohnehin einen sensiblen Bauch hat, solltest du solche Reizungen unbedingt vermeiden. Lies hierzu auch: Was essen Hunde? Darauf solltest du unbedingt achten! 🐶 Bello's Sommer-Tipp für ein intaktes Immunsystem! Kleinere Wunden und Kratzer aus dem Gebüsch verheilen schneller, wenn das Immunsystem deines Hundes in Topform ist. Ein gesundes, glänzendes Fell (das sich leichter von Grannen befreien lässt) beginnt im Napf! 👉 Jetzt HelloBello's gesundes Frischfutter entdecken! Symptome erkennen: Wie bemerkt man Grannen beim Hund? 1. Symptome: Granne in der Pfote Die Pfoten, genauer gesagt die weichen Zwischenräume der Zehen (Schwimmhäute), sind der absolute Grannen-Magnet Nummer eins. Permanentes, fast schon manisches Lecken und Knabbern an der Pfote Plötzliches Hinken oder Lahmen nach dem Spaziergang Deutliche Rötung und eine harte, heiße Schwellung (oft wie eine kleine Beule) zwischen den Zehen Der Hund reagiert extrem schmerzempfindlich, wenn du die Pfote abtastest 2. Symptome: Granne im Ohr Hunde mit Schlappohren (wie Spaniels oder Retriever) sind hier besonders gefährdet, da die Grannen wie durch einen Trichter ins Ohrläppchen gleiten. Plötzliches, extrem heftiges und unaufhörliches Kopfschütteln Der Hund hält den Kopf schief (die betroffene Seite neigt sich nach unten) Panisches Kratzen am Ohr, oft begleitet von Winseln Starke Schmerzempfindlichkeit bei Berührung In fortgeschrittenem Stadium: Ausfluss aus dem Ohr oder Gleichgewichtsstörungen (wenn das Trommelfell verletzt ist) 3. Symptome: Granne in der Nase Beim ausgiebigen Schnüffeln am Wegesrand wird eine Granne blitzschnell wie durch einen Staubsauger eingesaugt. Plötzliches, extrem heftiges und nicht enden wollendes Niesen (oft schlägt der Hund die Nase dabei auf den Boden) Schweres Schnaufen und röchelnde Atmung Der Hund reibt sich die Nase unaufhörlich mit den Pfoten Einseitiger, anfangs wässriger, später oft blutiger Nasenausfluss Starkes Husten oder Würgen (wenn die Granne in den Rachen wandert) 4. Symptome: Granne im Auge Das ist nicht nur extrem schmerzhaft, sondern kann unbehandelt schnell zur Erblindung führen, da die Granne die Hornhaut zerkratzt. Plötzliches, starkes Zukneifen des Auges (Lidkrampf) Das Auge tränt extrem stark und ist stark gerötet Der Hund reibt mit der Pfote ständig über das Auge Starke Schwellungen des Lidrandes Gelblicher oder eitriger Augenausfluss Erste Hilfe: Was tun, wenn die Granne feststeckt? Wenn du die oben genannten Symptome für Grannen beim Hund feststellst, ist schnelles Handeln gefragt. ACHTUNG: Ist die Granne noch völlig lose und nur oberflächlich im Fell verfangen, kannst du sie problemlos mit den Fingern, einem feinen Kamm oder einer Pinzette herausziehen. Steckt die Granne aber bereits in der Haut, im Ohr, im Auge oder in der Nase, gilt absolutes Verbot für eigene "Operationen"! Versuche niemals, eine festsitzende Granne selbst mit der Pinzette aus dem Gehörgang oder der Nase zu pulen. Durch die Widerhaken bricht die Granne beim Zurückziehen extrem leicht ab. Der Rest bleibt tief im Gewebe stecken und die Entzündung wird dramatisch schlimmer. Gehe in einem solchen Fall sofort in die Tierarztpraxis! Der Tierarzt hat spezielles Werkzeug (Otoskop, feine Zangen) und kann dem Hund oft eine leichte lokale Betäubung geben, um den Fremdkörper schmerzfrei und restlos zu entfernen. Prävention: 5 Tipps, wie du deinen Hund vor Grannen schützt Grannen frühzeitig zu vermeiden, ist die allerbeste Medizin. Mit diesen 5 einfachen Maßnahmen reduzierst du das Risiko einer schmerzhaften Grannen-Verletzung für deinen Vierbeiner im Sommer enorm: Vorausschauend Spazierengehen: Meide in der Hochsaison (Juni bis August) Spaziergänge quer durch ungemähte, trockene Getreidefelder oder kniehohes, vertrocknetes Gras. Bleibe auf den gemähten Wegen und mache auch in der Stadt einen Bogen um wuchernde Mäusegerste am Rand. Die tägliche Body-Check-Routine: Mache es dir zur absoluten Gewohnheit, deinen Hund nach jedem sommerlichen Spaziergang sorgfältig abzutasten. Fahre mit den Händen durch das Fell, kontrolliere die Achseln, den Bauch und vor allem den Bereich rund um den Hals. Pfoten-Check nicht vergessen: Spreize die Zehen deines Hundes nach dem Gassi gehen leicht auseinander und wirf einen genauen Blick in die feinen Pfotenzwischenräume sowie unter die Ballen. Hier verstecken sich 90 % der Grannen! Das Fell trimmen: Halte das Fell deines Hundes in den Sommermonaten an den gefährdeten Stellen gezielt kurz. Schneide das Fell zwischen den Zehen und Ballen regelmäßig aus. Auch die Haare an der Innenseite der Ohrmuscheln sollten kurz gehalten werden, damit Grannen weniger Angriffsfläche haben. Ohren kontrollieren: Klappe die Ohren nach dem Spaziergang einmal um und schau kurz hinein. Oft hängen die Grannen erst noch im Vorhof des Ohrs, bevor sie sich durch das Schütteln tief in den Gehörgang bohren. Unser HelloBello Fazit für einen sicheren Sommer Die warme Jahreszeit soll Spaß machen und nicht von ständiger Sorge geprägt sein! Grannen beim Hund sind zwar ein echtes und potenziell gefährliches Problem, aber wenn du aufmerksam bist, lassen sich die meisten Dramen wunderbar verhindern. Meide trockene Felder, greife nach dem Spaziergang routiniert zur Bürste und kontrolliere besonders die Pfoten und Ohren deines Lieblings. Sollte dein Hund dennoch plötzlich niesen, hinken oder den Kopf schütteln, zögere nicht, den Tierarzt aufzusuchen. Mit etwas Vorsicht und der richtigen Fellpflege steht euren ausgelassenen, entspannten Sommerabenteuern absolut nichts im Wege! Anita Lorber
Der Golden Retriever (oft liebevoll "Goldie" genannt) ist eine faszinierende und weltweit unfassbar beliebte Hunderasse mit einer reichen Geschichte und bemerkenswerten Eigenschaften. Ursprünglich in Schottland für die Jagd gezüchtet, ist er heute vor allem als treuer, gutmütiger Familienhund und extrem zuverlässiger Arbeitshund bekannt. In diesem umfassenden Blogbeitrag geben wir dir einen detaillierten Einblick in die Charaktereigenschaften, die Bedürfnisse und die Gesundheit dieser wundervollen Tiere. Wenn du mit dem Gedanken spielst, dein Leben mit einem Goldie zu teilen, oder deinen treuen Begleiter einfach noch besser verstehen möchtest, bist du hier genau richtig! Inhaltsverzeichnis Alles Wichtige zur beliebten Hunderasse: Der Golden Retriever 1. Wie alt wird ein Golden Retriever? 2. Wie groß wird ein Golden Retriever? 3. Wann ist ein Golden Retriever ausgewachsen? 4. Wie viel wiegt ein Golden Retriever? 5. Woher stammt der Golden Retriever? 6. Wie ist der Charakter eines Golden Retrievers? 7. Richtige Haltung, Erziehung und Temperament? 8. Was ist das beste Futter für einen Golden Retriever? 9. Welche Mischformen gibt es beim Golden Retriever? 10. Was ist bei Golden Retriever-Welpen zu beachten? 11. In welchen Farben gibt es Golden Retriever? 12. Wie viel Pflege braucht ein Golden Retriever? 13. Typische gesundheitliche Probleme der Rasse? 14. Wieviel kostet ein Golden Retriever? Golden Retriever: Unser Fazit Alles Wichtige zur beliebten Hunderasse: Der Golden Retriever Wir haben die häufigsten Fragen unserer Community gesammelt. Hier sind die 14 wichtigsten Fragen und Antworten rund um den Golden Retriever, damit du bestens auf das Leben mit dieser tollen Fellnase vorbereitet bist. 1. Wie alt wird ein Golden Retriever? Die durchschnittliche Lebenserwartung eines gesunden Golden Retrievers liegt in der Regel zwischen 10 und 12 Jahren. Es gibt jedoch auch viele Ausnahmen, bei denen diese robusten Hunde ein höheres Alter erreichen und bis zu 14 oder sogar stolze 15 Jahre alt werden können. Die Lebenserwartung wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst: Eine gute genetische Veranlagung, regelmäßige tierärztliche Untersuchungen und ausreichend Bewegung spielen eine große Rolle. Besonders wichtig ist jedoch eine gesunde Ernährung, zum Beispiel durch leicht verdauliches HelloBello Frischfutter. Liebevolle Pflege und mentale Auslastung tragen maßgeblich dazu bei, ihm ein langes, erfülltes Leben zu ermöglichen. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! 2. Wie groß wird ein Golden Retriever? Der Goldie zählt zu den mittelgroßen bis großen Hunderassen. Ein ausgewachsener Rüde erreicht normalerweise eine beeindruckende Schulterhöhe von etwa 56 bis 61 cm. Hündinnen sind mit einer Schulterhöhe von etwa 51 bis 56 cm meistens etwas kleiner und zierlicher. Zusätzlich zum Größenunterschied variiert auch die Körperform, wobei Rüden in der Regel deutlich kräftiger gebaut sind. Diese Statur macht ihn zu einem idealen, robusten Begleiter für aktive Familien. 3. Wann ist ein Golden Retriever ausgewachsen? Auch wenn sie oft schon früher ihre finale Größe erreichen, gelten Golden Retriever erst im Alter von 18 bis 24 Monaten als vollständig ausgewachsen. In dieser Zeit durchlaufen sie verschiedene Entwicklungsphasen. Zuerst schießen sie in die Höhe, danach legen sie an Breite und Muskelmasse zu. Auch ihr charakteristisches, dichtes und wasserabweisendes Fell bildet sich erst im Laufe dieser Monate vollständig aus. Zudem reifen sie in dieser Zeit auch geistig vom verspielten Welpen zum souveränen erwachsenen Hund heran. 4. Wie viel wiegt ein Golden Retriever? Das Idealgewicht variiert je nach Geschlecht, Größe und Zuchtlinie. Rüden wiegen im gesunden Normalzustand meist zwischen 29 und 34 kg, während Hündinnen mit 25 bis 29 kg etwas leichter sind. Da die Rasse leider sehr anfällig für Übergewicht ist, solltest du die Figur deines Hundes gut im Blick behalten. Übergewicht erkennst du an einem rundlichen Körperbau, bei dem die Taille verschwunden ist, und an Fettdepots am Rutenansatz. Die Rippen deines Hundes solltest du bei leichtem Druck immer gut ertasten können. 5. Woher stammt der Golden Retriever? Die Wurzeln dieser Rasse liegen im Schottland des 19. Jahrhunderts. Lord Tweedmouth hatte das Ziel, einen perfekten Apportierhund für die Jagd auf Wasservögel zu züchten, der gleichzeitig einen extrem freundlichen und weichen Charakter besitzt. Er kreuzte unter anderem den mittlerweile ausgestorbenen Tweed Water Spaniel mit dem Wavy-Coated Retriever, dem Irish Setter und dem Bloodhound. Durch diese gezielte Zucht entstand der wunderbare Retriever, wie wir ihn heute kennen und lieben. 6. Wie ist der Charakter eines Golden Retrievers? Wenn es ein Wort gibt, das den Charakter perfekt beschreibt, dann ist es "menschenbezogen". Der Golden Retriever ist berühmt für seine sanftmütige, geduldige und überaus freundliche Natur. Goldies binden sich extrem eng an ihre Familie und lieben es, überall dabei zu sein. Sie zeichnen sich durch ihren ausgeprägten "Will to please" aus – sie möchten ihren Menschen unbedingt gefallen. Dank ihrer hohen Intelligenz werden sie häufig als Therapiehund, Assistenzhund oder Rettungshund eingesetzt. Aggressionen sind dieser Rasse bei guter Prägung völlig fremd. 7. Richtige Haltung, Erziehung und Temperament? Ein Goldie ist kein Hund, der den ganzen Tag nur auf dem Sofa liegen möchte. Er ist aktiv, sportlich und arbeitsfreudig. Bei der Haltung ist es immens wichtig, ihm täglich genügend Bewegung in Form von langen Spaziergängen anzubieten. Zudem liebt diese Rasse das Wasser abgöttisch! Die Erziehung gelingt am besten mit liebevoller Konsequenz und positiver Verstärkung. Durch ihre Klugheit lernen sie Grundkommandos rasend schnell. Auch geistige Auslastung, wie zum Beispiel Dummy-Training oder Suchspiele, ist essenziell, um einen ausgeglichenen und glücklichen Hund zu haben. 8. Was ist das beste Futter für einen Golden Retriever? Da diese Rasse zu Gelenkproblemen und Übergewicht neigt, ist die Wahl des richtigen Futters von enormer Bedeutung. Das ideale Hundefutter sollte hochwertige tierische Proteine für den Erhalt der Muskulatur und gesunde Fette (wie Omega-3-Fettsäuren) für Haut und Fell enthalten. HelloBello Frischfutter wird bei niedrigen Temperaturen schonend gekocht, ist frei von unnötigen Füllstoffen und wird exakt auf die individuellen Bedürfnisse deines Retrievers abgestimmt. Durch unseren Algorithmus berechnen wir die exakte Kalorienmenge, um Übergewicht effektiv vorzubeugen. 9. Welche Mischformen gibt es beim Golden Retriever? In den letzten Jahren sind sogenannte Designerhunde immer beliebter geworden, bei denen der Goldie ganz bewusst mit anderen Rassen gekreuzt wird. Die bekanntesten Mischlinge sind der Goldendoodle (gekreuzt mit einem Pudel, oft begehrt wegen der hypoallergenen Fellbeschaffenheit), der Goldador (mit Labrador Retriever) und der Goberian (mit Siberian Husky). Diese Mixe vereinen oft die charmanten Eigenschaften beider Elternteile. 10. Was ist bei Golden Retriever-Welpen zu beachten? Die ersten Monate im Leben eines Welpen sind absolut prägend. Eine gute und behutsame Sozialisierung ist der Schlüssel für ein entspanntes späteres Hundeleben. Mache deinen Welpen früh, aber ohne Stress, mit verschiedenen Menschen, Tieren, Umweltreizen und Alltagsgeräuschen vertraut. Auch die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle im Welpenalter: Für ein gesundes Knochenwachstum (nicht zu schnell wachsen!) ist eine speziell angepasste Nährstoffversorgung unerlässlich. HelloBello Welpenfutter liefert deinem kleinen Goldschatz genau das, was er für einen perfekten Start ins Leben braucht. Teste HelloBello für deinen Welpen und spare auf deine erste Lieferung! 11. In welchen Farben gibt es Golden Retriever? Wie der Name schon verrät, ist das Fell goldfarben. Doch das Spektrum reicht von einem sehr hellen Cremeton (hellgolden) bis hin zu einem satten, dunklen Gold (fast rötlich). Der charakteristische goldene Schimmer ist das unverkennbare Markenzeichen. Generell unterscheidet man heute oft zwischen der "britischen" (eher heller und kompakter) und der "amerikanischen" Linie (oft dunkler, schlanker und langbeiniger). 12. Wie viel Pflege braucht ein Golden Retriever? Das üppige, doppelte Fell (mit viel Unterwolle) erfordert regelmäßige Fellpflege. Du solltest deinen Liebling mindestens mehrmals pro Woche gründlich bürsten, um lose Haare zu entfernen und schmerzhaften Verfilzungen vorzubeugen – besonders im Frühjahr und Herbst während des Fellwechsels. Besondere Aufmerksamkeit benötigen auch die Hängeohren, die regelmäßig auf Schmutz und Infektionen kontrolliert werden sollten. 13. Typische gesundheitliche Probleme der Rasse? Wie viele Rassehunde hat leider auch der Goldie bestimmte genetische Prädispositionen für Krankheiten. Dazu zählen vor allem Gelenkerkrankungen wie die Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellbogendysplasie (ED). Aber auch Augenerkrankungen, Allergien und verschiedene Krebserkrankungen kommen leider überdurchschnittlich oft vor. Achte bei der Anschaffung unbedingt auf einen verantwortungsvollen Züchter, der alle Elterntiere streng gesundheitlich prüfen lässt! 14. Wieviel kostet ein Golden Retriever? Die reinen Anschaffungskosten für einen gesunden Welpen von einem seriösen, anerkannten Züchter liegen aktuell zwischen 1.500 und 2.500 Euro. Doch das ist nur der Anfang! Bedenke unbedingt die laufenden Kosten, die über ein ganzes Hundeleben hinweg anfallen. Dazu zählen hochwertiges Futter, Hundehaftpflicht, Hundesteuer, Erstausstattung, Hundeschule und natürlich tierärztliche Routineuntersuchungen sowie Rücklagen für den Krankheitsfall. Golden Retriever: Unser Fazit Zusammenfassend kann man sagen, dass Golden Retriever wahrhaftig wunderbare Familienhunde sind, die durch ihre liebevolle, sanfte Art jedes Herz im Sturm erobern. Sie bringen viel Energie mit und fordern von ihren Haltern Zeit, Liebe und aktive körperliche sowie geistige Beschäftigung. Wenn du bereit bist, die Verantwortung für die nächsten 10 bis 15 Jahre zu übernehmen und deinen Hund artgerecht auszulasten und zu ernähren, wirst du im Golden Retriever einen unvergleichlich treuen Begleiter fürs Leben finden! Anita Lorber
Immer mehr Menschen machen Urlaub mit Hund, da sie ihre geliebten Vierbeiner in der schönsten Zeit des Jahres einfach nicht zu Hause oder in einer Hundepension lassen möchten. Ein Hund gehört für uns schließlich zur Familie! Ganz egal, ob du mit deinem Hund einen abenteuerlichen Roadtrip ans Meer machen möchtest, eine ruhige Wanderung in den Bergen planst oder sogar eine Flugreise ins Ausland vorhast – mit der absolut richtigen Vorbereitung kann das Reisen mit deinem Vierbeiner zu einem unvergesslichen, stressfreien Erlebnis für euch beide werden. In diesem ausführlichen Blogpost beantworten wir die 6 häufigsten und wichtigsten Fragen zum Thema Urlaub mit Hund. Wir helfen dir bei der Planung, zeigen dir die hundefreundlichsten Länder und verraten dir, wie du böse Überraschungen an der Grenze vermeidest. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! Inhaltsverzeichnis Frage 1: Welche Reiseziele sind wirklich hundefreundlich? Deutschland (Heimaturlaub) Niederlande Schweden Dänemark Frage 2: Welche Transportmöglichkeiten gibt es? Frage 3: Wie reisen Hunde am besten in der Bahn? Frage 4: Wie reisen Hunde im Flugzeug? Frage 5: Welche Dokumente benötige ich für das Reisen mit Hund? Frage 6: Wie minimiere ich den Stress für meinen Hund? Unser HelloBello Fazit: Gute Reise! Frage 1: Welche Reiseziele sind wirklich hundefreundlich? Es gibt viele wunderschöne Städte und Regionen in Europa, die extrem hundefreundlich sind. Immer mehr Hotels, gemütliche Ferienhäuser und naturnahe Campingplätze erlauben Hunde nicht nur, sondern heißen sie herzlich willkommen und bieten oft sogar eine tolle Grundausstattung wie Hundebetten, Näpfe oder eigene kleine Gärten an. Besonders beliebt und erwiesenermaßen hundefreundlich sind folgende Reiseziele für einen Urlaub mit Hund: Deutschland (Heimaturlaub) Deutschland ist bekannt für seine ausgeprägte Hundefreundlichkeit und bietet sich für kurze Anreisen perfekt an. In den meisten Städten gibt es riesige Hundefreilaufzonen und Parks. Die meisten Cafés und Restaurants sind extrem hundefreundlich und stellen unaufgefordert einen Wassernapf bereit. Von den endlosen Stränden an Nord- und Ostsee bis hin zu den malerischen Wanderwegen im Schwarzwald oder im Allgäu – Deutschland ist ein Paradies für Hunde. Niederlande Wenn du einen Urlaub mit Hund am Meer planst, sind die Niederlande (Holland) ein absolutes Traumziel! Das Land ist sehr hundefreundlich. In fast allen Restaurants und Strandpavillons sind unsere Hunde herzlich willkommen. Es gibt unzählige, breite Hundestrände. Im Sommer gelten an einigen Hauptstränden oft Leinenpflichten, aber es gibt fantastische, riesige Strandabschnitte, wo Hunde sogar ganzjährig komplett ohne Leine im Sand toben und im Meer baden dürfen. Schweden Schweden gilt unter Kennern als eines der hundefreundlichsten Länder der ganzen Welt. Es gibt endlose, atemberaubende Wanderwege durch Wälder und an Seen, auf denen unsere Vierbeiner die Natur erkunden können. Auch in Großstädten wie Stockholm und Göteborg findet man zahlreiche hundefreundliche Unterkünfte. Achtung: In Schweden herrscht ein sehr hohes Bewusstsein für die Natur, daher gilt im Sommer oft eine strikte Leinenpflicht im Wald, um Wildtiere zu schützen. Dänemark Auch unser Nachbar Dänemark gilt als extrem hundefreundliches Land. Es gibt traumhafte, oft fast menschenleere Strände und speziell eingezäunte "Hundeskove" (Hundewälder), in denen Hunde frei laufen dürfen.Wichtiger Hinweis für Dänemark: Informiere dich vorab zwingend über das dänische Hundegesetz! Bestimmte Hunderassen (sogenannte Listenhunde) dürfen absolut nicht nach Dänemark einreisen. Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! Frage 2: Welche Transportmöglichkeiten gibt es? Die Wahl des richtigen Transportmittels ist essenziell für einen entspannten Start in den Urlaub mit Hund. Die bei weitem gängigste, flexibelste und für den Hund meist entspannteste Methode ist das Reisen mit dem eigenen Auto. Im Auto kannst du die Pausen völlig flexibel einteilen, die Klimaanlage nach den Bedürfnissen deines Hundes regulieren und sein gewohntes Körbchen mitnehmen. Wichtig ist hier die absolute Sicherheit: Der Hund muss durch eine stabile, fest verbaute Transportbox im Kofferraum oder durch ein spezielles, Crash-getestetes Anschnallgeschirr auf der Rückbank gesichert sein.Achtung: Denke im Sommer immer an die Gefahr von Überhitzung! Lies auch: Hund und Hitze – ein gefährliches Duo. Frage 3: Wie reisen Hunde am besten in der Bahn? Eine Bahnfahrt kann sehr entspannt sein, erfordert aber Übung. In den meisten Zügen (wie der Deutschen Bahn) besteht für Hunde, die nicht in einer geschlossenen Transportbox reisen, eine strikte Leinen- und Maulkorbpflicht! Diesen Maulkorb musst du unbedingt Wochen vorher zu Hause positiv aufbauen. Kleine Hunde (bis zur Größe einer Hauskatze) können oft kostenlos in einer Transporttasche reisen. Für größere Hunde musst du in der Regel ein separates Ticket (oft zum halben Preis) kaufen. Damit dein Hund nicht zusätzlichem, enormem Stress ausgesetzt ist, vermeide es unbedingt, zu den Stoßzeiten (Freitagnachmittag oder im Berufsverkehr) mit der vollen Bahn zu reisen. Frage 4: Wie reisen Hunde im Flugzeug? Das Reisen mit Hunden im Flugzeug bedeutet für das Tier enormen Stress und sollte extrem gut geplant oder, wenn möglich, vermieden werden. Jede Fluggesellschaft hat eigene, sehr strenge Regeln für den Urlaub mit Hund. Kleine Hunde (meist bis zu einem Maximalgewicht von 6 bis 8 kg inklusive Tasche) dürfen oft in einer speziellen, weichen Transporttasche im Passagierraum (Kabine) mitfliegen. Sie dürfen die Tasche während des gesamten Fluges jedoch nicht verlassen! Größere Hunde müssen zwingend in speziellen, flugtauglichen Transportboxen (IATA-Norm) im klimatisierten Frachtraum reisen. Dies kann für den Hund sehr beängstigend sein, da er von dir getrennt ist und lauten Geräuschen ausgesetzt ist. Melde deinen Hund immer extrem frühzeitig bei der Airline an, da die Plätze für Tiere pro Flug oft streng limitiert sind. Frage 5: Welche Dokumente benötige ich für das Reisen mit Hund? Bürokratie muss leider sein. Je nach Reiseziel können die erforderlichen Dokumente für deinen Vierbeiner stark variieren. Innerhalb der Europäischen Union (EU) ist die Regelung recht einheitlich. Du brauchst zwingend: Den blauen EU-Heimtierausweis (vom Tierarzt ausgestellt). Einen gültigen, intakten Mikrochip zur eindeutigen Identifikation. Eine gültige Tollwutimpfung (diese muss mindestens 21 Tage vor Grenzübertritt erfolgt sein!). Achtung bei Reisen in den Süden oder nach Großbritannien: Einige Länder (wie z.B. Norwegen, Finnland oder UK) verlangen zusätzlich eine spezielle, tierärztlich dokumentierte Bandwurmbehandlung (Echinococcus), die exakt 24 bis 120 Stunden vor der Einreise durchgeführt werden muss. Informiere dich immer Monate vorher auf der Seite des Auswärtigen Amtes! Frage 6: Wie minimiere ich den Stress für meinen Hund? Ein Urlaub mit Hund soll Erholung sein. Um Stress zu vermeiden, beginnt die Arbeit lange vor der Abreise. Reisekrankheit vorbeugen: Wenn dein Hund beim Autofahren spucken muss, gewöhne ihn wochenlang in kleinsten, positiven Schritten an das Auto. Dein Tierarzt kann im Notfall auch milde Medikamente gegen Reiseübelkeit verschreiben. Die gewohnte Umgebung mitnehmen: Hunde lieben ihre Routinen. Nimm unbedingt sein eigenes, ungewaschenes Körbchen, seine Lieblingsdecke und sein Lieblingsspielzeug mit in die Ferienwohnung. Der vertraute Geruch gibt ihm sofort Sicherheit in der fremden Umgebung. Vorsicht beim Futterwechsel: Der Stress der Reise schlägt oft auf den Magen. Kaufe im Ausland nicht plötzlich ein völlig fremdes Futter! Das führt fast immer zu starkem Durchfall, was den Urlaub ruiniert. Nimm ausreichend von seinem gewohnten Futter mit. Unser HelloBello Fazit: Gute Reise! Ein Urlaub mit Hund schweißt euch als Team noch enger zusammen und schafft unvergessliche Erinnerungen! Wenn du das Reiseziel mit Bedacht auswählst, die Transportbox frühzeitig positiv aufbaust und die Einreisebestimmungen beachtest, steht einem fantastischen Roadtrip ans Meer oder in die Berge nichts mehr im Wege. Vergiss nicht, dein hochverdauliches, frisch gekochtes Futter von HelloBello einzupacken (oder direkt an den Urlaubsort schicken zu lassen), damit dein Liebling jeden Urlaubstag voller Energie und mit einem glücklichen Bauch genießen kann. Wir wünschen euch eine erholsame, sonnige und stressfreie Auszeit! 🧳 Perfekt vorbereitet in den Urlaub! Tu dem Bauch deines Hundes auf Reisen etwas Gutes und setze auf unser frisch gekochtes FRISCHFUTTER Jetzt bestellen Anita Lorber
Hundebesitzer aufgepasst: Der Sommer ist da! Es ist endlich wieder Zeit für Eiscreme, ausgiebiges Baden und gemütliches Brutzeln in der warmen Sonne. Doch alles, was wir Menschen am Sommer und der Wärme so sehr lieben, kann für unsere geliebten Vierbeiner wahnsinnig schnell zu einer extrem gefährlichen Belastung werden. Hund und Hitze sind nämlich ein absolut gefährliches Duo. Wir Menschen können frei und selbstbestimmt entscheiden, wie wir unseren Körper abkühlen, wann wir in den Schatten gehen und wie viel Sonne wir vertragen. Wir können uns luftig kleiden und schwitzen. Aber wie machen Hunde das? Hunde sind im Sommer vollkommen auf die Fürsorge und Umsicht ihrer Halter angewiesen. In diesem ausführlichen Ratgeber erklären wir dir, warum Hunde so extrem hitzeempfindlich sind, wie du sie an heißen Tagen optimal unterstützt und welche tödlichen Gefahren im Alltag lauern. Inhaltsverzeichnis Nicht alle Hunde empfinden Hitze gleich Haben Hunde eigentlich Schweißdrüsen? So einfach kannst du deinem Hund bei Hitze helfen Trinken und Füttern an heißen Tagen Die Wahl des Futters macht den Unterschied! Kreative Trink-Animation für faule Trinker Hilfsmittel aus dem Fachhandel: Was bringt wirklich Kühlung? Gefahr: Hitzschlag und Wasservergiftung Die unterschätzte Gefahr: Wasservergiftung Fazit: Den Sommer gemeinsam und sicher genießen Nicht alle Hunde empfinden Hitze gleich Bevor wir zu den Tipps kommen, ist es wichtig zu verstehen, dass nicht jeder Hund gleichermaßen unter den hohen Temperaturen leidet. Herkunft, Fellbeschaffenheit, Alter und die Rasse des Hundes spielen eine absolut entscheidende Rolle bei der Hitzetoleranz. Ein Siberian Husky, der genetisch für eisige Schneelandschaften gezüchtet wurde, wird sich im Hochsommer bei 30 Grad niemals so wohl fühlen wie ein afrikanischer Rhodesian Ridgeback, der die Wärme liebt. Besonders schwer haben es im Sommer jedoch folgende Hunde: Kurznasige Rassen (Brachyzephalie): Möpse, französische Bulldoggen oder Boxer haben durch ihre verkürzten Atemwege massive Probleme, die lebenswichtige Luft zur Kühlung einzuatmen. Bei ihnen droht ein Hitzschlag extrem schnell! Stark übergewichtige Hunde: Eine dicke Fettschicht isoliert den Körper zusätzlich und der Kreislauf ist ohnehin schon stark belastet. Kranke und ältere Hunde: Senioren und Hunde mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden enorm unter drückender Schwüle. Hunde mit extrem dickem Fell: Besonders Rassen mit viel dichter Unterwolle (wie Neufundländer oder Berner Sennenhunde) kämpfen mit der Hitze. Diese Hunde brauchen im Sommer deine ganz besondere Aufmerksamkeit, sehr viel Ruhe und sanfte Pflege, um die heißen Hundstage gut und sicher zu überstehen. Haben Hunde eigentlich Schweißdrüsen? Eine der häufigsten Fragen, wenn es um das Thema Hund und Hitze geht: Können Hunde eigentlich schwitzen? Die Antwort lautet: Ja, aber komplett anders als wir Menschen! Hunde besitzen fast keine Schweißdrüsen am restlichen Körper. Sie haben lediglich an ihren kleinen Pfotenballen einige wenige Schweißdrüsen. Vielleicht hast du an sehr heißen Tagen schon einmal winzige, feuchte Pfotenabdrücke auf den Fliesen oder dem Laminat entdeckt? Das ist Hunde-Schweiß! Da diese winzige Fläche an den Pfoten aber bei Weitem nicht ausreicht, um den gesamten, pelzigen Körper abzukühlen, nutzen Hunde eine andere, sehr effektive Methode: Das Hecheln. An heißen Tagen hängt die Zunge deines Hundes oft weit aus dem Maul heraus und er hechelt schnell und flach. Dabei wird die warme Luft über die weit geöffnete Maulhöhle ausgeatmet, wobei der Speichel auf der großen Zungenoberfläche und den Schleimhäuten verdunstet. Diese Verdunstung sorgt für die lebenswichtige Abkühlung des Blutes. Je stärker und schneller der Hund hechelt, desto mehr wird der Körper gekühlt. Teste HelloBello und spare auf deine erste Lieferung! So einfach kannst du deinem Hund bei Hitze helfen Für Hundebesitzer ist es unerlässlich, den Hund an heißen Tagen ganz genau im Blick zu behalten und ihm mit einfachen, aber wirkungsvollen Tricks den Alltag zu erleichtern: Mittagshitze streng vermeiden! Verlege die großen Spaziergänge zwingend in die ganz frühen, noch kühlen Morgenstunden oder in den späten Abend. Mittags reicht eine Mini-Runde zum Lösen. Immer Wasser dabei haben: Bei Ausflügen und Spaziergängen musst du im Sommer immer ausreichend frisches Wasser und einen Reisenapf mitnehmen. Asphalt ist Lava! Das Laufen auf Asphalt musst du so gut es geht vermeiden. Mach den 5-Sekunden-Test: Wenn du deinen eigenen Handrücken nicht länger als 5 Sekunden auf den Straßen-Asphalt legen kannst, ist er für empfindliche Hundepfoten definitiv zu heiß und führt zu schlimmen Verbrennungen! Kein Extremsport: Fahrradtouren, Joggen oder anstrengende Inlinertouren solltest du bei über 20 Grad besser ohne deinen Hund genießen. Kühle Schattenplätze: Sorge in der Wohnung und im Garten immer für ausreichend kühle Schattenplätze (z. B. auf Fliesen), auf die sich der Hund jederzeit selbstständig zurückziehen kann. ⚠️ Die wichtigste Regel überhaupt! Den Hund NIEMALS im Auto lassen! Schon bei angenehmen 20 Grad Außentemperatur verwandelt sich das Innere eines Autos durch die Sonneneinstrahlung in extrem kurzer Zeit in einen lebensgefährlichen Backofen. Ein leicht geöffnetes Fenster reicht absolut nicht aus. Jedes Jahr sterben Hunde qualvoll im Auto. Trinken und Füttern an heißen Tagen Trinkt mein Hund bei dieser Hitze eigentlich genug? Zur ersten Beruhigung: Gesunde Hunde haben grundsätzlich ein sehr gutes, instinktives Gespür dafür, wie viel Wasser ihr Körper braucht. Sie trinken von sich aus genug, solange sie permanenten Zugang zu mehreren, frischen Trinkwasserquellen haben. Trotzdem kann es nicht schaden, die Wasseraufnahme deines Lieblings besonders während einer langen Hitzeperiode im Blick zu behalten. Jetzt frisch gekochtes Futter für deinen Hund bestellen und sparen! Die Wahl des Futters macht den Unterschied! Ein Futter mit einem von Natur aus sehr hohen Feuchtigkeitsgehalt kann an solchen heißen Tagen eine gigantische Hilfe sein, um den Kreislauf zu unterstützen! Das hochwertige, frisch gekochte Hundefutter von HelloBello enthält beispielsweise von Haus aus ca. 70 % wertvolle Feuchtigkeit und sichert so schon während der Mahlzeit einen extrem großen Teil der täglichen Wasserversorgung deines Hundes. Im Vergleich dazu hat herkömmliches, oft stark gepresstes Trockenfutter in der Regel nur zwischen 3 % bis 11 % Feuchtigkeit. Der Hund muss nach einer Trockenfutter-Mahlzeit deutlich mehr trinken, um ausreichend hydriert zu sein und die Nieren zu spülen. Kreative Trink-Animation für faule Trinker Möchtest du deinen Hund aktiv dazu animieren, noch etwas mehr Wasser zu sich zu nehmen? Dann mach doch einfach ein kleines, feuchtes Spiel daraus! Nimm dazu eine flache Schüssel mit Wasser und wirf ein paar seiner liebsten kleinen Hundekekse hinein. Der Hund muss die Snacks nun vorsichtig aus dem Wasser fischen. So kannst du dir absolut sicher sein, dass dein Vierbeiner noch ein bisschen Wasser aufnimmt, und es ist gleichzeitig eine abwechslungsreiche Beschäftigung. Hilfsmittel aus dem Fachhandel: Was bringt wirklich Kühlung? Mittlerweile gibt es zahlreiche, oft teure Produkte im Tierhandel, die deinem Hund helfen sollen, sich an heißen Tagen abzukühlen. Allerdings sind nicht alle davon so hilfreich und sicher, wie es auf den ersten Blick scheint. Vorsicht bei Kühlwesten: Spezielle Kühlwesten und Kühlschals werden dem Hund oft eng angezogen. Bei diesen Produkten hat der Hund aber keinerlei Möglichkeit, der ständigen Kälte zu entkommen, wenn es ihm unangenehm wird oder er friert. Das kann schnell zu Erkältungen oder Blasenentzündungen führen. Besser: Kühlmatten: Deutlich geeigneter und tiergerechter sind spezielle Kühlmatten (mit Gel) oder auch einfach ein nasses, kühles Frottee-Handtuch auf dem Boden. Darauf kann dein Hund sich ganz freiwillig legen, wenn er es möchte, und selbst entscheiden, wann es ihm wieder reicht. Kein Handtuch AUF den Hund: Wichtig ist, dass die Matte oder das nasse Handtuch niemals (!) über den Rücken des Hundes gelegt wird. Ansonsten entsteht unter dem Stoff schnell eine gefährliche, heiße Staunässe und anstatt zu kühlen, wird der Hundekörper noch wärmer. Gefahr: Hitzschlag und Wasservergiftung Wenn Hund und Hitze aufeinandertreffen, droht die Gefahr eines Hitzschlags (Hyperthermie). Die normale Körpertemperatur eines Hundes liegt zwischen 38 und 39 Grad. Steigt sie auf über 40 Grad, wird es lebensgefährlich, da die körpereigenen Proteine gerinnen. Symptome eines Hitzschlags: Extrem starkes, lautes Hecheln mit lang gezogener Zunge Tiefrote bis blaue Schleimhäute im Maul Apathie, Taumeln und Gleichgewichtsstörungen Erbrechen und Durchfall Krampfanfälle und Bewusstlosigkeit Erste Hilfe: Bringe den Hund sofort in den Schatten! Kühle ihn ganz langsam (!) mit nassen, kühlen (nicht eiskalten!) Tüchern an den Pfoten und Beinen ab. Biete ihm schluckweise Wasser an und fahre sofort zum Tierarzt! Die unterschätzte Gefahr: Wasservergiftung Paradoxerweise kann auch zu viel Wasser im Sommer gefährlich werden. Wenn ein Hund beim Baden unkontrolliert und stundenlang nach dem Gartenschlauch schnappt oder Bälle aus dem See apportiert, kann er lebensbedrohlich viel Wasser schlucken. Die Elektrolyte entgleisen und das Gehirn schwillt an. Alles zu dieser unsichtbaren Gefahr erfährst du in unserem Beitrag: Wasservergiftung beim Hund: Symptome, Behandlung & Prävention. Fazit: Den Sommer gemeinsam und sicher genießen An heißen Sommertagen ist dein Hund mehr denn je auf deinen Verstand und deine liebevolle Unterstützung angewiesen! Genießt den Sommer einfach gemeinsam im kühlen Schatten, mit reichlich frischem Wasser und vielleicht etwas kühlem Obst. Pürierte Beeren und ein Stück Wassermelone (ohne Kerne!) kannst du wunderbar mit deinem Vierbeiner teilen – eine tolle, extrem gesunde Erfrischung für Hund und Mensch. Vergiss nicht, Spaziergänge strikt in die kühleren Morgen- oder Abendstunden zu verlegen und heißen Asphalt absolut zu meiden. Ein kühler Liegeplatz und ein saftiges, feuchtigkeitsreiches Futter helfen zusätzlich, deinen Hund angenehm hydriert zu halten. So wird der Sommer für euch beide nicht nur entspannt, sondern vor allem sicher! Anita Lorber Bereit, deinem Hund ein gesünderes und längeres Leben zu schenken? 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